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Jahresrückblick: Weitwandern 2014

Jahresrückblick: Weitwandern 2014

Ganz Österreich ist von Millionen Fußabdrücken übersät!

So sähe es wohl aus, würde man die Touren der heimischen Weitwanderer auf einer Karte sammeln. Kaum ein Winkel des Landes wurde ausgelassen, einige sind sogar weit über die Grenzen hinausmarschiert.

Hier also der Versuch eines Jahresrückblicks, vornehmlich auf die Touren anderer und doch ein wenig auch auf die meinen.

Grenzlandweg 07: Auf ins Thermenland!

Grenzlandweg 07: Auf ins Thermenland!

Eine Woche später … sind wir wieder am Weg!

Vom Bahnhof in Hartberg marschieren wir schnurstracks in die Innenstadt um uns dort ein zweites Frühstück zu besorgen. Am Hauptplatz werden wir in einem Café bei Kakao und Schwarzwälderkirsch fündig. Erst dann suchen und finden wir den Weg zur nächsten 07er-Markierung.

Diese bringt uns vorbei am Naturschutzgebiet Hartberger Gmoos zum Ökopark und zweigt dort in den Ziegelwald ab.

Postkarte aus dem Iran

Postkarte aus dem Iran

Darf ich vorstellen: Thair “Ali” Abud (49), Grazer mit deutschen und irakischen Wurzeln, Weit­wanderer, Pilger.

Auf einer Tour am Jakobsweg zugunsten seiner an Krebs erkrankten Schwester hat er sich versprochen: Wenn die Schwester gesund wird und er heil in Santiago de Compostela ankommt – dann marschiert er nach auch Mekka.

Von Graz aus. 8150 Kilometer. In Worten: Achttausendeinhundertfünfzig.

Grenzlandweg 07: Durch die Bucklige Welt

Grenzlandweg 07: Durch die Bucklige Welt

Andere belohnen sich mit Schokolade, ich gehe halt 50 Kilometer spazieren.

Erst zu mitternächtlicher Stunde von anstrengender (und erfolgreicher!) Dienstreise zurückgekehrt, packe ich frühmorgens schon wieder den Rucksack. Um 13 Uhr sehe ich am Hauptplatz von Kobersdorf dem Postbus hinterher, der mich eben hier abgesetzt hat. Und erfreue mich an den Weitwanderwegmarkierungen an einem alten Baum. Deswegen bin ich hier!

Mariazellerweg 06B: Durch die Waldheimat

Mariazellerweg 06B: Durch die Waldheimat

Mit dem Mariazellerweg 06 steht den Pilgern aus der Steiermark eine mehr oder weniger offizielle Wallfahrtsroute in den obersteirischen Gnadenort zur Verfügung.

Doch anstatt der oft begangenen Route über Mitterdorf, Rotsohlalm und dem Niederalpl kann ab dem Gasthof am Schanzsattel auch eine Nebenvariante durch die Waldheimat und Mürzsteg gewählt werden. Diese eher unbekannte Route fehlt bisher auch noch in meinem Tourenbuch.

Schwalbenwand & Schönwieskopf

Schwalbenwand & Schönwieskopf

Ein aussichtsreicher Nachmittagsspaziergang soll es sein, die Schwalbenwand hoch über Thumersbach am Zeller See ist unser Ziel. Vom Wanderparkplatz beim Mitterberghof gehen wir los, bald verkündet ein Wegweiser eine verbleibende Geh­zeit von drei Stunden.

Doch zu unserem Glück fallen die beschilderten Gehzeitangaben beinahe im Minutentakt, schon bald treten wir aus dem Wald heraus und der Höhenrücken, welcher sich bis zum Hundstein zieht, liegt mit all seinen Gipfeln vor uns.