Sonne muss her!

Sonne! Sonne! Sonne!
Sonne! Sonne! Sonne!

In Graz ist’s wieder mal neblig – was macht man in so einem Fall? Man schaut auf die Webcam am Schöckl, ob dort wohl eh Sonne ist. Ja, war aber leider nicht. Huch, noch höher rauf? Ich hab aber nur einen Nachmittag Zeit.

Ein wenig die Karten studiert, dann den Gleinalmsattel ins Auge gefasst. Anstieg lange über moderat steigende Forststraße, dann etwas steilerer Wanderweg. Wenn am Sattel noch keine Sonne ist, stehen „zur Not“ ja noch Rossbachkogel und Speikkogel zur Verfügung.

Das Auto habe ich im am Parkplatz im Übelbachgraben (843m) stehen gelassen und dann den Weg 524 entlang der gesperrten Straße zum Gleinalmschutzhaus in Angriff genommen. Die Straße zog sich länger als gedacht, erst nach einer Stunde „kam“ die Abzweigung des „Alten Almwegs“. Leider gut versteckt, 50m hinter einer Kurve, so bin ich geradeaus irgendeinem anderen Weg gefolgt, bald waren da nur mehr die Spuren der Schitourengeher. Etwas anstrengend.

Winterwunderland
Winterwunderland
Seltsame Bäume
Seltsame Bäume

Je weiter rauf ich komme, desto öfter blitzt blauer Himmel durch. Hoffnung keimt auf, bald bin ich in der Sonne!

Langsam kommt die Sonne durch
Langsam kommt die Sonne durch
Maria Schnee, gerade noch im Nebel
Maria Schnee, gerade noch im Nebel

Beim Gleinalmschutzhaus und dem Kircherl Maria Schnee war gerade die Nebelobergrenze. Die Sonne schien schon kräftig, aber mit der Fernsicht haperte es noch ein bisserl. Also musste ich noch ein Stück hinauf in Richtung Speikkogel und stapfte durch herrlichen Pulverschnee! Etwa 100 Höhenmeter über dem Sattel war dann ein wunderbarer Wintertag!

Blick zum Rossbachkogel
Blauer Himmel & Sonnenschein
Blauer Himmel & Sonnenschein
Eisskulptur
Eisskulptur

Leider reichte die Zeit heute nicht ganz für den Gipfel, da ich bei Sonnenuntergang schon wieder unter der Nebelschicht sein wollte, schließlich habe  ich den Weg heute schon einmal verloren. Also geht es nach einer Genussviertelstunde auf ca. 1730m wieder abwärts in die Nebelsuppe. Diesmal ließ sich der Weg problemlos finden und nach 3:45 h und 14 km war ich wieder beim Auto.



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