ZweiTausendUndZehn

Das Feuerwerk beim Alten Almhaus, dahinter das Grazer Becken
Das Feuerwerk beim Alten Almhaus, dahinter das Grazer Becken

Wieder einmal stand ein Silvesterabend vor der Tür, wieder einmal galt es der Knallerei zu entgehen. Ich versuchte ja eigentlich, die Bergkameraden in Richtung Fensteralm zu lenken, was mir aber nicht gelang. Rutschger und LaVic wollten unbedingt auf den Rappoldkogel (1928m), der sich dann als sehr gute Wahl erwiesen hat.

Lawinenübung? Nein, Geocache-Grabung!
Lawinenübung? Nein, Geocache-Grabung!
Aufstieg zum Wölkerkogel
Aufstieg zum Wölkerkogel

Also sind wir um 20:40 aus Graz in Richtung Altes Almhaus losgefahren, in der Meinung, ausreichend Zeitreserven zu haben. Diese haben wir auch gebraucht, da der letzte Kilometer der Straße von Maria Lankowitz als Rodelbahn genutzt wird, was uns extra Anmarsch „gebracht“ hat. Wir hätten also über’s Gaberl fahren sollen.

Erst zog es uns zu einem Zwischenstop auf dem Wölkerkogel, dessen Gipfel leider komplett im Nebel war, was uns schlimmes für den Rappoldkogel befürchten ließ. Rutschger konnte es nicht lassen, ein wenig im Schnee nach einer Plastikdose zu graben und wurde auch bald fündig, so stiegen wir hinunter zum Weg 505 und folgten diesem bis in den Sattel zwischen Schwarzkogel und Rappoldkogel, wo der Weg 505b nach Norden auf den Rappoldkogel abzweigt.

Der Weg verlief verdächtig lange flach und machte keine Anstalten sich dem immer noch im Nebel befindlichen Gipfel zu nähern. Dann wurde er doch steiler und vor allem länger als uns lieb war und jeweils „noch ein Hügel“ tat sich auf. Um 23:40 Uhr erreichte ich den Gipfel, meine zwei Freunde folgten 10 Minuten später. Und auch der Nebel vorzog sich und so konnten wir den Jahreswechsel in einer herrlichen Vollmondnacht genießen. Danke lieber Petrus, dass du die Wolken rechtzeitig weggeschoben hast!

Der Vollmond sorgte für merkwürdigen blauen Himmel um Mitternacht
Der Vollmond sorgte für merkwürdigen blauen Himmel um Mitternacht

Die Aussicht reichte bis ins Aichfeld im Norden und ins Grazer Becken im Osten. Die Feuerwerke waren schön zu sehen. Bis etwa 0:40 Uhr verweilten wir am Gipfel, bis uns schließlich doch kalt wurde. Also machten wir uns auf den (rutschigen) Abstieg und erreichten gegen 2:20 Uhr das Auto.

Wir drei, im Hintergrund Graz
Wir drei, im Hintergrund Graz
Vorm Gipfelkreuz
Vorm Gipfelkreuz


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