Ein Mugel namens Mugel

Weder Fels, Eis noch Abgrund weit und breit
Weder Fels, Eis noch Abgrund weit und breit

Nach der rauhen Hochwildstelle wählen Silvia, Werner, Georg, Hanna, Phiemi und ich diesmal eindeutig sanfteres Gelände.

Von Leoben soll es auf die Mugel gehen, von dort weiter via Trasattel auf den Herrenkogel, den höchsten Punkt der heutigen Tour. Der Rückweg führt uns über den Eisenpass zum Hochanger, von dort wählen wir den Zöttelsteig zurück nach Bruck an der Mur.

Die ursprünglich angedachte Variante mit dem zweiten Auto in Übelbach heben wir uns dann doch für nächstes Jahr auf, wenn die Tage wieder länger sind.

Aber auch so sind wir über 11 Stunden unterwegs, die Wegstrecke summiert sich auf 26 km mit 1500 Höhenmetern.

Da Silvia und Georg in Leoben aufgewachsen sind, kennen sie den Weg „eh“ und obwohl zwischendurch schon leichte Zweifel aufkommen, gelangen wir doch zielsicher am Gipfel an. Unterwegs sorgt der sich lichtende Nebel und die Morgensonne für schöne Lichtspiele im Wald.

Morgenstimmung, die erste
Morgenstimmung, die erste
Morgenstimmung, die zweite
Morgenstimmung, die zweite
Der erste Gipfel für heute
Der erste Gipfel für heute
Blick gen Hochschwab...
Blick gen Hochschwab…
Werner braucht Hilfe beim Anziehen
Werner braucht Hilfe beim Anziehen

Nach einer ausgiebigen Rast am sonnigen Gipfel der Mugel (der Bau des neuen Schutzhauses ist übrigens schon recht weit fortgeschritten – Eröffnungsdatum „Spätherbst 2010“) geht es das erste mal bergab und nach dem Trasattel wieder hinauf – vorbei an Schwarzbeeren und Fliegenpilzen – auf den Herrenkogel.

Unterwegs müssen Markierungen betatscht...
Unterwegs müssen Markierungen betatscht…
...und Wanderstöcke ausprobiert werden!
…und Wanderstöcke ausprobiert werden!

Bei den 3 Pfarren können wir nicht direkt zum Eisenpass hinuntergehen, anstatts des Wanderwegs befindet sich hier die Baustelle einer Gaspipeline.

Dafür dürfen wir am Umweg einen VW Golf ohne Öl bestaunen, der mit sperrangelweit geöffneter Tür in der Gegend herumsteht und dessen Fahrer(in) das Weite gesucht und offensichtlich auch gefunden hat. Der Ölspur folgend finden wir auch die Stelle, wo das Leck passiert sein muss – weit ist er/sie dann nicht mehr gekommen.

Wegen einer Gasbaustelle wurde der Wanderweg...
Wegen einer Gasbaustelle wurde der Wanderweg…
...zu dieser Ölpest umgeleitet!
…zu dieser Ölpest umgeleitet!

Am Eisenpass machen wir dann die nächste und auch letzte Pause, das Hochangerschutzhaus lassen wir rechts liegen und steigen über den Zöttelsteig zum Piusinstitut bei Bruck/Mur ab, wo das zweite Auto wartet.

Aber wenigstens ist so eine Baustelle...
Aber wenigstens ist so eine Baustelle…
...ein toller Spielplatz!
…ein toller Spielplatz!

Den Abschluss findet die Tour bei einer gemeinsamen Stärkung beim Schachtelwirt in Leoben, um die verbrauchten Kalorien nachzutanken.



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