Von Kleeblättern, Radarkastln & PacMan

Team „PacMan“

Anfang Mai, same procedure as every year, sammle ich firmenabteilungsintern die Anmeldungen für den Kleeblattlauf ein. Dabei stoße ich immer auf folgende Typen von KollegInnen:

1)  die, die eh schon Wochen vorher fragen, wann die Anmeldung ist

2)  die, die – ohne auch nur nach Datum zu fragen – einfach zusagen

Doch dann gibt’s noch die gar nicht so seltene Spezies, die

3)  sofort sehr beschäftigt / unsichtbar / invalide wird, sollte ich zu dieser Jahreszeit ihr Büro betreten.

Doch ich krieg sie eh alle! Heuer waren es wieder vier Vierer-Staffeln aus KollegInnen und deren besseren HälftInnen, die sich auf den Lauf freuen durften.

Die Streckenlängen sind ja moderat, es gibt die folgenden Kategorien:

  • Junge Hupfer: 2.6 km
  • Junge Hupferinnen, junggebliebene Hupfer: 2.2 km
  • Junggebliebene Hupferinnen: 1.8 km

Die ca. 70 eingestreuten Höhenmeter machen die Sache durchaus würzig, auch wenn’s um nix (naja, zugegeben: um die Hetz) geht und sich die – sehr locker gesehene – „Zeitnehmung“ darauf beschränkt, dass die ganze Staffel in einer Stunde fertig sein muss, nur dann gibt es das schicke Kleeblattlaufleibchen. Unter uns darf ich es verraten: Man kriegt’s sonst eh auch… Pssst!

Beim Kleeblattlauf regnet’s immer! Oft gehörter Spruch, zum Glück gänzlich falsch.

Aaaaaaaber: Bei jedem – und zwar wirklich bei jedem – Lauf ist das Wetter eine Zitterpartie. Ich weiss nicht, wie die das machen, aber es regnet immer knapp vorher und/oder nachher, aber gelaufen bin ich immer noch im Trockenen. Auch heuer regnet es ab 14 Uhr, doch zum Start ist es wieder freundlich. Steht das USI gar mit höheren Mächten im Bunde?

So warten wir (Helen, Sandra, Silvia, Maria, András, Albert, 2 x Christian, 2 x Rene, Herwig, Max, Harald, Georg, Felix und ich) zu sechzehnt mit den Startnummern 29, 31, 33 und 35 auf das Startsignal, bei dem man sich besser nicht den 800 Startläufern in den Weg stellt.

Unsere Startläuferin Maria ist nicht nur András‘ bessere, sondern auch wesentlich schnellere Hälfte und kommt als zweite von ihrer Runde zurück und schickt mich auf die Strecke. Daher laufe ich die ganze Zeit allein, weder hab ich wen zum Überholen, noch überholt mich jemand. Erst zum Schluss darf ich noch ein paar Startläufer überrunden und übergebe an András. Als letztes läuft Albert.

Im Gegensatz zu uns – wir haben immerhin unser schmuckes gelbes Firmenshirt – gibt’s auch immer wieder verkleidete Läufer, so waren heuer PacMan & Co, einer Biertrinkerrunde, Schneewittchen samt Zwergen, von Radarkastln verfolgte Ferraris und viele mehr dabei.

Nachdem ich im Ziel bin, schnappe ich mir meine Kamera und geh zurück auf die Strecke, um damit noch meine lieben KollegInnen zu „überfallen“.

Helen
Kleeblattdebütantin Sandra
Albert
Im Radarkastl steckte ein ehemaliger Praktikant
Mein Staffelteam
Roli (andere Abteilung – naja, je nach Definition)

Die Fotos sind natürlich nur deshalb so unscharf, weil die lieben KollegInnen so schnell an meiner Kamera vorbeigeflitzt sind…

Danach haben wir noch beim USI Fest unseren Flüssigkeitshaushalt in Ordnung gebracht und unsere Trophäen bewundert. Zum Glück musste ich am nächsten Tag in Allerherrgottsfrühe eine Dienstreise nach Schweden antreten, sonst hätte mein Flüssigkeitshaushalt wieder in ein Ungleichgewicht geraten können…

Links: Fotos Kleine Zeitung, Video Kleine Zeitung



🙂 Vergiss nicht, den Artikel zu teilen, wenn er dir gefallen hat!

🙂 Mehr davon? Hol dir den Newsletter!

Abonniere jetzt den kostenlosen gipfelrast-Newsletter und du wirst über neue Artikel sofort informiert!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.