Keeskogel (3291m) über den Südostgrat

Unsere heutige Aufstiegsroute: Der Südostgrat des Keeskogels

Die erste Tour der Woche führt auf den Hausberg der Kürsingerhütte, den Keeskogel. Diesen wollen wir nicht über den Normalweg, sondern über den Südostgrat bezwingen. Einerseits als Umsetzung der gestern geübten Seiltechnik, andererseits als Übung für den Westgrat am Großvenediger.

Zustieg erfolgt vor prächtiger Kulisse…
…vorbei an kümmerlichen Gletscherresten

Wir steigen am Normalweg hinauf bis auf ca. 2900m Höhe und queren dann nacht rechts – hinüber bis zum Beginn des Grats knapp über der 3000m-Marke. Nun lacht auch der Großglockner zu uns herüber, für den Rest der Woche wird er sich jedoch vor uns verstecken…

Heute zeigt er sich zum ersten und einzigen Mal in dieser Woche: der Großglockner

Der Venediger steht genau gegenüber, hunderte Fotos machen wir heute von ihm. Morgen werden wir ihm jedoch aufs Haupt steigen!

Unser morgiges Ziel ist den ganzen Tag sehr präsent: Der Venediger
Beeindruckend sind die Spalten des Obersulzbachkees

Die Kletterei im II-ten bis III-ten Grad ist ein Genuss, über großes Blockwerk geht es dahin. Einen Turm (ein V-er) lassen wir jedoch aus. Das ist noch nichts für uns. Naja, für die Nixtuer vielleicht.

Alles bereit für die Kraxelei!
Brav wird durch hinauf gesichert
Seltener Anblick: LaVic im Vorstieg
Orotl im steilen Fels
Dieses Türmchen umgehen wir links
Gegen Ende hin wird’s plattig

So ganz routiniert sind wir anscheinend noch nicht, für die ganze Kletterei bis zum Gipfel brauchen wir 5 Stunden. Ein paar Pausen sind da klarerweiser auch dabei.

Irgendwann sind wir alle am Gipfel
Der Gipfelraster schlechthin!

Schon irgendwie eigenartig: Vor einer Woche wäre das noch mein höchster jemals bestiegener Berg gewesen, nun ist es „nur“ ein weiterer 3000er. Schön ist es trotzdem hier!

Ausblick vom Gipfel
Die Nixtuer tun, was sie immer tun: Nix!

Wir genießen lange den Gipfel, dann geht’s wieder ins Tal hinunter. Ein paar Schneefelder erleichtern uns den Abstieg.

Den Abstieg verkürzen wir über ein Schneefeld

Am Abend geht es früh ins Bett, der Wecker wird auf 4:00 Uhr gestellt. Morgen ist der große Tag.

Beim Sonnenuntergang kündigt sich schönes Wetter für morgen an

Zum Abschluss noch ein paar Links zu den Berichten der Tourenpartner: Fotos und Video der Nixtuer, sowie Orotls Bericht.



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