Sonnenskitour Hochschwung (2196m)

Das heutige Motto: Der Sonne entgegen…

Früh aufstehen ist angesagt für diese Frühjahrsskitour, ein für die Jahreszeit extrem warmer Tag kündigt sich an und lawine-steiermark.at meldet Lawinenwarnstufe 1-3 im Tagesgang.

Daher treffe ich Konrad und Günther schon um 5:10 Uhr bei der Raststation in Deutschfeistritz, wo die Schi umgeladen werden und Konrad uns nach Oppenberg bis zum Parkplatz am Ende der Straße zum Almwirt chauffiert.

Um 6:30 Uhr marschieren wir los, am Parkplatz sind wir die ersten. Noch hat es leichte Minusgrade, daher montieren wir bald die Harscheisen.

Der Aufstieg beginnt erst flach, dann folgt ein kurzer steiler Schlag (wir üben fleißig Spitzkehren, die wir weiter oben brauchen werden) weiter geht’s auf einem Stück Forststraße.

Los geht’s!
Konrad & Günther
Nicht die optimale Routenwahl…
Im Aufstieg

Am Ende der Forststraße kommen wir zum ersten Mal in die Sonne. So knapp vor Frühlingsbeginn möchte sie uns wohl beweisen, welche Kraft sie schon hat.

Sehr hilfreicher Wegweiser
Die Sonne zeigt sich am Grat

Durch ein Kar geht es weiter hinauf, der letzte Aufstieg zum Vorgipfel ist schon großflächig aper, bis auf ein kurzes Stück müssen wir jedoch nicht abschnallen.

Wer seine Schi liebt…
…der trägt! (Aber nur kurz…)
Knapp vorm Gipfel

Nach knapp 3:30 Std. kommen wir am Gipfel des Hochschwung an. Wir sind die ersten heute hier heroben und genießen die Aussicht, die Sonne und den fehlenden Wind.

Blick zum Dachstein

Letzten Sommer bin ich hier übrigens im Zuge meiner Steiermarkdurchquerung am Zentralalpenweg auch vorbeigekommen (und Konrad hat es mir kurze Zeit später „nachgemacht“). Damals war die Sicht nicht so toll, heute haben wir eine tolle Übersicht über die ganze Etappe – und noch viel weiter.

Am Hochschwung (2196m)
Selbstportrait
Panorama – Gipfel überall

Nach einer guten halben Stunde nehmen wir die erste Abfahrt in Angriff, nach Norden zur Reiteralm. Oben ist es gehörig steil – an die 40°. Wäre es jetzt hier noch eisig würde ich verweigern, aber die halbe Stunde am Gipfel hat dem Schnee gut getan – eine feine Firnschicht macht die Abfahrt zum Genuss.

Abfahrt zur Reiteralm – Froschperspektive
Abfahrt zur Reiteralm – im Rückblick

Nach einer kurzen Grasbüschelzone wird das Gelände flacher und wir können weniger verhalten unsere Schwünge ziehen. Lässig!

Gegenanstieg
Warm isses…

Leider müssen wir dann wieder rauf. So schön es hier ist, langsam wird es unerträglich warm, ich weiss bald nicht mehr was ich alles ausziehen und aufmachen soll…

Schneefleckerlrennen
Kurzer Spaziergang

Den Gipfel des Sommerecks erklimmen wir nicht, sondern umrunden ihn nördlich. Hier sind zwischendurch mehrere apere Stellen über die die Schi getragen werden wollen.

Stärkung muss sein…
…das auch!

Nach einer erneuten kurzen Pause und Stärkung geht’s wieder runter ins Tal. Wieder erwischen wir den Schnee im richtigen Moment und können die Abfahrt richtig genießen!

Die zweite schöne Abfahrt für heute
Portrait
Finale

Ihr Ende findet die Tour beim Almwirt, wo wir den entstandenen Flüssigkeits- und Kalorienbedarf decken und noch laaaaaaange in der Sonne sitzen.

Danke Konrad für’s Mitnehmen auf diese wunderbare Skitour und die Organisation des ausgezeichneten Wetters und Schnees. Und für’s Tempomachen, so fertig war ich schon lange nicht mehr 🙁

Und weil das alles noch nicht genug war, wartete am Abend noch eine 40er-Geburtstagsfeier (nein, nicht meine – wo denkt ihr hin, soooo alt bin ich doch noch nicht!) auf mich, aber auch hier hab ich brav bis zum Ende durchgehalten!

Hier gibt’s Günthers Bericht. Und ein Video von der Tour gibt’s auch:



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