Frühjahrsschnee am Bachern

Gipfel des Jezerski Vrh (1537m)
Gipfel des Jezerski Vrh (1537m)

Eigentlich sollte es eine gemütliche Almwanderung zum Črni Vrh, dem höchsten Punkt des Bachergebirges (Pohorje) in Slowenien werden. Doch weder wird die Tour besonders gemütlich, noch werden wir es heute an unser Ziel „schaffen“.

Mit dem Auto fahren wir nach Rogla – winters ein gut besuchtes Skigebiet, nun sind allerdings die Gehsteige bereits hochgeklappt und für die Sommersaison wird fleißig gehämmert und geschraubt.

Ein wenig überrascht sind wir doch, als wir ab 1200m durch eine Schneelandschaft fahren. Mit dem bequemen Almboden wird es also nichts, von Beginn an stapfen wir stellenweise durch bis zu 20 cm Neuschnee.

Erstaunliche Schneemengen

Durch den Schnee kommen wir langsamer voran als gedacht, zusätzlich verlieren wir zweimal den Weg. Die recht ungenaue Karte (Kod & Kam Izletniška karta Pohorje 1:50.000) ist uns keine große Hilfe, doch wir finden immer wieder aus dem verschneiten Wald.

Winterlandschaft (1)
Winterlandschaft (2)
Winterlandschaft (2)

Bald ist klar, bis zum Črni Vrh werden wir heute nicht kommen. Immerhin: der am Weg liegende Jezerski Vrh ist nur 6 Meter niedrieger und bietet auch eine schöne Aussicht.

Und es steht ein etwa zehn Meter hohes Denkmal dort, besteigbar mit Hilfe einer Reihe von Eisenklammern. Dieser „Klettersteig“ (spontane Bewertung: D, Topo haben wir keines gefunden) ist zwar sicher nicht im Sinne des Erfinders, aber Werner lässt es sich nicht nehmen und schreitet zur Tat…

Werner kommt gleich zur Sache...
Werner kommt gleich zur Sache…
Ich kann gar nicht hinschauen...
Ich kann gar nicht hinschauen…

Ich würde ja lieber nicht hinschauen, aber irgend jemand muss doch fotografieren! 😉

Anschließend lässt es sich hier allerfeinstens gipfelrasten, über eine Stunde halten wir es hier aus.

Mittlerweile sind aus den Wegen Bäche geworden
Mittlerweile sind die Wege zu kleinen Bäche geworden
Der Slowenische Weitwanderweg 1 begleitet uns heute
Der Slowenische Weitwanderweg 1 begleitet uns heute

Der Rückweg gelingt uns ohne Verirrungen, mittlerweile taut der Schnee  im Rekordtempo. Öfter als uns lieb ist müssen wir kleinen Bächen und Seen ausweichen, die sich zwischenzeitlich auf den Wegen breitgemacht haben.

Noch mehr Wasser
Vergleich vorher (9:30 Uhr) – nachher (16 Uhr)

Nach über sieben Stunden erreichen wir wieder das Auto, für den Črni Vrh müssen wir wohl ein andermal wiederkommen – ohne frisch gefallenen Schnee spaziert es sich hier sicher leichter, schneller und weiter.



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