Skitour Großer Grießstein (2337m)

Gipfelfoto
Gipfelfoto

Nach der wochenlangen Nebelsuppe in Graz erwartet uns ein Schönwetterwochenende – trotz der heftigen Neuschneefälle zu Beginn der Woche mit moderater Lawinenwarnstufe. Also nix wie rauf!

Konrad schlägt den Großen Grießstein in den Triebener Tauern vor – ein toller Aussichtsberg, das weiss ich vom Sommer.

Start im Triebental
Start im Triebental

Start ist der Parkplatz beim Gehöft Seyfried im Triebental, als wir um 7 Uhr ankommen steht noch kein Auto dort. Über eine lange Wiese führt die Spur ins Tal des Bärenbachs und weiter zur Triebener Hütte.

Immer wieder blitzen Gipfel durch den Nebel
Immer wieder blitzen Gipfel durch den Nebel
Tiefwinterliche Landschaft
Tiefwinterliche Landschaft
Durch den Wald
Durch den Wald

Während sich zu Beginn die Gipfel noch im Nebel versteckt haben, strahlen sie mittlerweile in der Sonne um die Wette. Da wir aber schattseitig unterwegs sind, dauert es noch etwas, bis auch wir die wärmenden Sonnenstrahlen genießen können.

Je lichter der Wald desto besser das Panorama
Je lichter der Wald desto besser das Panorama
Konrad und Werner weit voraus :(
Konrad und Werner weit voraus 🙁
Aufstiegsspur
Aufstiegsspur

Die vorhandene Spur führt nicht über die übliche Route ins Triebentörl, sondern steil hinauf durch die Zirbenleiten. Teilweise ist durch die vielen Steine die Spur auch sehr „Skifeindlich“ und macht Spitzkehren im Abstand von wenigen Metern nötig um dem gröbsten auszuweichen.

Blick ins Xeis
Blick ins Xeis
Wenn es den Straftatbestand der Skiquälerei gibt - schuldig im Sinne der Anklage!
Wenn es den Straftatbestand der Skiquälerei gibt – schuldig im Sinne der Anklage!
Sonntagskogel & Geierkogel - über beide führt der Zentralalpenweg drüber
Sonntagskogel & Geierkogel (rechts) – über beide führt der Zentralalpenweg

Als ich im April 2007 das letzte Mal hier heroben war, hat Franz (Dr. Torque) am Gipfel einen Geocache versteckt, den er anschließend „Gert’s Zauberrucksack“ getauft hat.

Kurzfassung der Geschichte dazu: Er war damals etwas langsamer unterwegs als ich – und jedesmal wenn er bei Pausen endlich aufgeschlossen hatte, saß ich schon da mit einem energiespendenden Zauberstab aus besagtem Rucksack.

Heute würde ich mir so einen Zauberrucksack wünschen, denn Konrad und Werner legen mir ein ordentliches Tempo vor.

Sonne!
Sonne!

Knapp unter dem Gipfel lassen wir die Ski zurück und müssen zu Fuß weiter. Den Gipfel haben wir eine halbe Stunde für uns alleine!

Skidepot unterm Gipfel
Skidepot unterm Gipfel
Fast am Ziel
Fast am Ziel
Gipfelgrat
Gipfelgrat
Die letzten Meter vor prächtiger Kulisse
Die letzten Meter vor prächtiger Kulisse
Gipfelkreuz
Gipfelkreuz

Triglav, Hochalmspitze, Hochgolling, Wildstelle, Hochkönig, Dachstein, Grimming, Totes Gebirge, Lugauer, Hochschwab. Alle sind sie heute zu sehen, weit über 100 km reicht die Fernsicht! Perfekt!

Blick ins Triebental zum Ausgangspunkt
Blick ins Triebental zum Ausgangspunkt
Lugauerplan
Lugauerplan
Gamskögerl
Gamskögerl
Hochalmspitze (3360m) in der Ferne
Hochalmspitze (3360m) in der Ferne
Panorama
Panorama

Die Abfahrt über die Westrinne überrascht mit schönem Pulverschnee, beim Aufstieg war’s noch recht hart.

Abfahrt ins Triebentörl
Abfahrt ins Triebentörl
Pulverschnee!
Pulverschnee!

Mittlerweile ist auch im Aufstieg einiges los, gut dass wir schon früh gestartet sind!

Aufstiegskarawane
Aufstiegskarawane

Konrad überlegt, noch den Sonntagskogel zu erklimmen, aber er kann uns nicht überzeugen.

Vom Triebentörl noch schnell auf den Sonntagskogel?
Vom Triebentörl noch schnell auf den Sonntagskogel?

Weiter unten gibt’s dann immer wieder harschige Stellen, je nach Sonneneinstrahlung. Im Großen und Ganzen müssen wir aber sehr zufrieden sein, hoffentlich wandelt sich das bald in Firn um!

Konrad
Konrad
Blick zurück
Blick zurück

Um 12:30 Uhr sind wir bei T-Shirt-Wetter wieder beim Parkplatz. Der Frühling ist (bald) da!

Anstrengend war’s: 10.9 km, 1200 Hm, 5:20 Std, Lawinenwarnstufe 2.



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