Blitzbesuch am Kitzsteinhorn (3203m)

Das Kitzsteinhorn
Das Kitzsteinhorn

Ein billiger 3000er?

Der Wetterbericht versprach Sonnenschein in Zell am See und doch sitzen Helen und ich unter einer hartnäckigen Hochnebeldecke. Die Webcams auf den umliegenden Gipfeln verraten, dass die Sonne heute wandernd nicht so leicht zu erreichen ist.

Daher entschließen wir uns spontan zu einem Ausflug aufs Kitzsteinhorn, die (nicht ganz günstige) Seilbahn katapultiert uns bis zur 3000m-Marke.

Die Gletscherbahn aufs Kitzsteinhorn
Die Gletscherbahn aufs Kitzsteinhorn

Beim Alpincenter auf 2446m fassen wir beinahe den Entschluss, uns für den Nachmittag Ski auszuleihen. Doch wegen der nicht unerheblichen Kosten für die Ausrüstung und die Aufzahlung auf einen Tagesskipass belassen wir es letztlich doch bei einem Wandertag.

In der Gletscherbahn
In der Gletscherbahn
On Top of Salzburg! Angeblich.
On Top of Salzburg! Angeblich.

So fahren wir mit der Gletscherbahn hinauf zur Bergstation, die Aussichtsplattform dort gaukelt den Touristen vor, auf 3023m On Top of Salzburg zu stehen. Das stimmt zwar so nicht (es ginge noch knapp 650m höher) aber das Panorama ist trotzdem gewaltig.

Zu Beginn wühlen wir durch den Tiefschnee
Zu Beginn wühlen wir durch den Tiefschnee

Der Gipfel des Kitzsteinhorns nur 200 Höhenmeter entfernt, klar können wir den nicht auslassen. Von herunten sieht es nach einem eher gemütlichen Aufstieg aus.

Pausenplatz
Pausenplatz
Wir krabbeln höher
Wir krabbeln höher

Das stimmt so sicher im Sommer, Stahlseile leiten gesichert zum Gipfel.

Blick zurück zur Bergstation
Blick zurück zur Bergstation

Die ersten 50 Höhenmeter müssen wir uns mühsam durch Tiefschnee nach oben kämpfen, brauchbare Spur gibt es im trockenen Pulverschnee leider keine. Doch dann erreichen wir den gesicherten Abschnitt.

Weiter hinauf
Weiter hinauf

All zu schwierig ist der Aufstieg nicht, doch der (Neu-)Schnee sorgt stellenweise für recht rutschige Bedingungen. Außerdem liegt abschnittsweise das Stahlseil bereits unter dem Schnee, dort gibt es aber meist gute Tritte im Schnee.

Knapp unter dem Gipfel
Knapp unter dem Gipfel

So benötigen wir etwa 50 Minuten, um den Gipfel zu erreichen, den wir die meiste Zeit für uns alleine haben.

Gipfelfoto
Gipfelfoto
Blick zum Großvenediger
Blick zum Großvenediger
Gipfel ragen aus dem Nebelmeer
Gipfel ragen aus dem Nebelmeer
Helen & der Großglockner
Helen & der Großglockner
Stauseen
Stauseen
Zell am See liegt unter dem Nebel
Zell am See liegt unter dem Nebel
Gipfelkreuz
Gipfelkreuz

Der Abstieg ist einfacher als erwartet, da die Sonne mittlerweile den Schnee etwas griffiger gemacht hat. Der befürchtete Eiertanz bleibt uns erspart, trotzdem müssen wir aufpassen, ein Ausrutscher würde hier nicht gut ausgehen.

Aussichtsplatz
Aussichtsplatz, dahinter der Großvenediger

Nach in Summe zwei Stunden erreichen wir wieder die Bergstation. Das GPS zeigt gerade mal eine Wegstrecke von einem läppischen Kilometer an… Schön, dass es heuer noch für einen „Wanderdreitausender“ gereicht hat! 😉

Hier noch zwei nette Nachtaufnahmen, die am Ufer des Zeller Sees entstanden sind:

Zell am See bei Nacht
Zell am See bei Nacht
Blick zum Hohen Tenn
Blick zum Hohen Tenn


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