Es wird ohnehin viel zu wenig gezeltet…

Das neue Zelt
Das neue Zelt

Diesen wert­vollen Rat­schlag erhielt ich, als ich auf einer Weit­­wanderung über Quartier­­probleme geklagt habe.

Damals ist die Zeltnacht zwar ins sprich­wörtliche Wasser gefallen, aber natürlich bin ich immer für eine Nacht an der frischen Luft zu haben. Da seit Wochen ein neues 2-Personen-Zelt zu Hause liegt, ist es bereits höchste Zeit!

Unser Zeltplatz im Morgengrauen
Unser Zeltplatz im Morgengrauen

Gemütlich wandern wir von der Hebalm zum Großofen, genießen am Gipfelfelsen die Aussicht sowie das pulverisierte Essen aus dem Packerl.

Der Sonnen­untergang entfällt dank einiger Wolken, trotzdem wird der Wecker für den Sonnen­aufgang (5:07 Uhr, brrr…) gestellt. Geschlafen wird mäßig, der Wind sorgt die ganze Nacht für eine intensive Geräusch­kulisse.

Wenige Minuten vor Sonnenaufgang
Wenige Minuten vor Sonnenaufgang

Tatsächlich schaffen wir es, rechtzeitig aus den Federn zu kommen. Wenige Minuten vor Sonnenaufgang stehen wir wieder am Gipfel des Großofens. Es folgen ein paar Eindrücke…

Bei Sonnenaufgängen lohnt sich oft auch ein Blick in die Gegenrichtung
Bei Sonnenaufgängen lohnt sich oft auch ein Blick in die Gegenrichtung
Here comes the sun!
Here comes the sun!
Yeah!
Yeah!
Morgenstimmung
Morgenstimmung
In'd Sunn einischau'n...
In’d Sunn einischau’n…
Blick durchs Fernrohr, was seh ich da?
Blick durchs Fernrohr, was seh ich da?
Den Schöckl, den Grazer Hausberg, eh klar!
Den Schöckl, den Grazer Hausberg, eh klar!

Das Frühstück kommt wieder in gefriergetrockneter Form daher. Zu meiner Überraschung ist auch Helen von den beiden Mahlzeiten begeistert. Meine diesbezüglichen Erkundungen in den Grazer Outdoorgeschäften hat sie zuvor immer kritisch beäugt.

Der Großofen im Sonnenlicht - was für ein Platz!
Der Großofen im Sonnenlicht – was für ein Platz!
Auch die Nachbarfelsen machen etwas her!
Auch die Nachbarfelsen machen etwas her!

Irgendwann müssen wir den Zeltplatz räumen, am Rückweg kommen wir noch bei einigen Felstürmchen vorbei. Die unmittelbare Umgebung des Großofens ist eine wirklich spannende Gegend, sozusagen das Waldviertel der Steiermark.

Bald wird es Zeit, das Zelt wieder einzupacken...
Bald wird es Zeit, das Zelt wieder einzupacken…
Auch der Rückweg zur Freiländeralm ist mit Felstürmchen gespickt
Auch der Rückweg zur Freiländeralm ist mit Felstürmchen gespickt
Flechtenbewachsener Felsturm
Flechtenbewachsener Felsturm

P.S. Das Zelt ist übrigens ein MSR Hubba NX 2 red. Vielen Dank an den Herrn Nixtuer für den Tipp! Sobald ich es ausführlicher testen kann, wird ein Bericht folgen. Der erste Eindruck betreffend Aufbau, Platzangebot und Stabilität ist jedenfalls schon mal positiv.

Link: So geht’s zum Großofen!

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2 thoughts on “Es wird ohnehin viel zu wenig gezeltet…

  1. Also, ich find das Bild mit dem einsamen und etwas deplatziert wirkenden Fernroh auf dem Riesensteintrumm super!
    Fürs Zelten konnte ich mich bisher noch nicht so erwärmen (hauptsächlich wegen dem Wärmen… vielleicht fehlt auch nur immer der richtige Wärmer).

    Der Schöckl schaut aus als ob er sich als Vulkan ausgeben möchte 🙂

    1. Beim draußen schlafen bist du halt ein verwöhntes Kind. 🙂 Obwohl das eh auch sehr gemütlich ausschaut – auch wenn mir da Ruhe und Einsamkeit etwas abgingen…

      Ich finde, der Schöckl hat was von Endzeitstimmung bzw. Mount Doom…

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