Schwalbenwand & Schönwieskopf

Ein aus­sichts­reicher Nach­mittags­spazier­gang soll es sein – die Schwalben­wand hoch über Thumers­bach am Zeller See ist unser Ziel. Vom Wander­park­platz beim Mitter­berg­hof gehen wir los, schon bald verkündet ein Wegweiser eine ver­bleibende Geh­zeit von drei Stunden.

Doch zu unserem Glück fallen die beschilderten Geh­zeit­angaben beinahe im Minuten­takt, schon bald treten wir aus dem Wald heraus und der Höhenrücken, welcher sich bis zum Hundstein zieht, liegt mit all seinen Gipfeln vor uns.

Am Weg hinauf zur Schwalbenwand
Am Weg hinauf zur Schwalbenwand
Das Maishofener Kreuz - als ob wir einen Felsengipfel erklommen hätten
Das Maishofener Kreuz – als ob wir einen Felsgipfel erklommen hätten

Das Maishofener Kreuz auf einem vorgelagerten Aussichtspunkt erreichen wir nach etwa zwei Stunden und nach einer kurzen Pause nehmen wir den Hauptgipfel der Schwalbenwand in Angriff.

Blick zurück - was für ein Zeltplatz!
Blick zurück – was für ein Zeltplatz!

Der namensgebende Wand-Charakter dieses Berges erschließt sich nur dem Beobachter im Norden. Wir, die heute von Süden aufsteigen, haben ausschließlich sanfte Almwiesen zu queren. Beinahe tut es uns leid, dass das Zelt zuhause geblieben ist, einige aussichtsreiche Zeltplätze drängen sich förmlich auf.

Zum Steinernen Meer umischau'n...
Zum Steinernen Meer umischau’n…
Beim Gipfelkreuz der Schwalbenwand (2011m)
Beim Gipfelkreuz der Schwalbenwand (2011m)
Die Leoganger Steinberge geben eine großartige Kulisse für unsere Luftsprünge ab
Die Leoganger Steinberge geben eine großartige Kulisse für unsere Luftsprünge ab

In der Gipfelpause entschließen wir uns, gleich bis zum Schönwieskopf weiter zu marschieren, nur für den Hundstein in der Ferne fehlt uns heute aber leider die Zeit. Diesen habe ich vor einigen Jahren auf einer Etappe am Zentralalpenweg überquert.

Weiterweg zum Schönwieskopf, links hinten der Hundstein (leider zu weit für heute)
Weiterweg zum Schönwieskopf, links hinten der Hundstein (leider zu weit für heute)
Ein schöner Höhenweg
Ein schöner Höhenweg

Aussichtsreich führt der Weg den Grat entlang. Zwei kleine Zwischenabstiege später beginnt der letzte Aufschwung zum Schönwieskopf. Leider bleibt uns oben nur wenig Zeit zum gipfelrasten, wollen wir noch bei Tageslicht zurück am Parkplatz sein.

Der Aufstieg zum Schönwieskopf
Der Aufstieg zum Schönwieskopf
Am Gipfel
Am Gipfel
Wolkenstimmung
Wolkenstimmung

Die bereits tief stehende Sonne sorgt für grandiose Lichtstimmungen, nicht alles was wir heute mit den Augen genießen, vermag die Kamera auch einzufangen. Wieder im Wald verlieren wir schnell an Höhe, noch bevor es dunkel wird, fahren wir schon wieder die steile Straße hinunter zum Zeller See.

Im Abstieg
Im Abstieg
Blick hinunter auf den Zeller See
Blick hinunter auf den Zeller See

🙂 Mehr davon? Hol dir den Newsletter!

Abonniere jetzt den kostenlosen gipfelrast-Newsletter und werde über neue Artikel sofort informiert!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.