Postkarte aus dem Iran

Darf ich vorstellen: Thair „Ali“ Abud (49), Grazer mit deutschen und irakischen Wurzeln, Weit­wanderer, Pilger.

Auf einer Tour am Jakobsweg zugunsten seiner an Krebs erkrankten Schwester hat er sich versprochen: WIrd die Schwester wieder gesund und kommt er heil in Santiago de Compostela an – dann marschiert er nach auch Mekka.

Von Graz aus. 8150 Kilometer. In Worten: Achttausendeinhundertfünfzig.

Seit Sommer 2014 löst er sein Versprechen ein, am 25. Juli setzte er die ersten Schritte. Der allererste Tagesetappe führte ihn von Graz nach Lebring. Seit damals ist er unterwegs, beinahe jeden Tag. Zehn Länder hat er schon durchwandert: Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Bulgarien und die Türkei. Vor wenigen Tagen hat er die Grenze zum Iran überquert.

Unter dem Motto „On the way today“ berichtet er jeden Abend von seinem Weg, seinen Erlebnissen und den vielen Begegnungen mit den Einheimischen. Und das durchaus spannend und humorvoll. Bei der enormen Gastfreundschaft, welche ihm zuteil wird, wundert man sich fast, dass er es überhaupt schafft, seinen Etappenplan einzuhalten.

Man kann Thair auf seinem Weg unterstützen, mit 40 Euro einen Tag lang sein „Sponsor“ sein. Als besonderes Zuckerl bekommen alle Unterstützer von „ihrer“ Etappe eine Postkarte. Da ich mich täglich über seine Blogbeiträge freue und ihn um sein Vorhaben natürlich schon ein wenig beneide, musste ich da natürlich zuschlagen.

Ich habe mir eine Etappe im Iran ausgesucht, wann bekomme ich denn schon eine Postkarte von dort? Ich wollte ihm nicht „zumuten“ in einem kleinen Nest eine Postkarte auftreiben zu müssen so hab ich mir die erste größere Stadt auf seiner Route ausgesucht, Tabriz im Nordwesten des Landes.

Aber Postkarten sind im Iran noch schwerer zu bekommen als gedacht, somit gab es gestern nur eine virtuelle Ansichtskarte, mit dem Versprechen diese sobald wie möglich nachzuliefen. Bitte meinetwegen keinen Stress!

Meine (virtuelle) Postkarte aus dem Iran
Meine (virtuelle) Postkarte aus dem Iran

Ich wünsche Thair auf seinem weiteren Weg weiterhin Viel Spaß und Alles Gute sowie An Guat’n Weg!

Update: Es ging schneller als erwartet, Thair hat in Tabriz anscheinend doch noch Postkarten und Briefmarken bekommen. Und mittlerweile ist die Postkarte auch schon in meinem Briefkasten angekommen! Dankeschön!

"Meine" Postkarte
„Meine“ Postkarte
Schreibfaul ist er nicht!
Schreibfaul ist er nicht!

Link: Presseartikel über Thairs Weg

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2 thoughts on “Postkarte aus dem Iran

  1. ich hab ja schon die jerusalemwanderer verfolgt, aber der mann … und das wirklich wesentliche: offenbar ist seine schwester gesundet 🙂 dank fuer den hinweis, gert!

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