rundumadum: Neuwaldegg – Hütteldorf

Auf der Durchreise strande ich wieder einmal für einen Tag in Wien. Da findet sich ein Zeitfenster, um ein paar Etappen am rundumadum-Wanderweg weiter zu spazieren.

Die rundumadum-Etappen 1, 2 und 3 stehen schon in meinem Tourenbuch, die Abschnitte 4 bis 6 sollen heute drankommen. Doch ein verschlossenes Tor wird sich heute noch als Spielverderber herausstellen…

4. Etappe: Neuwaldegg – Jubiläumswarte – Steinhof

Schon die Anreise bietet ein Highlight, in einem Straßenbahnbeiwagen bin ich das letzte Mal während meiner Schulzeit gesessen, in meiner Heimatstadt gibt es das seit 20 Jahren nicht mehr. Dafür führt mich die schaukelnde Reise nach Neuwaldegg vorbei an Weinbergen im Winterschlaf.

Start bei der Endstation der Straßenbahnlinie 43 in Neuwaldegg
Start bei der Endstation der Straßenbahnlinie 43 in Neuwaldegg

Von der Endhaltestelle muss ich mich erst zurück zur rundumadum-Markierung durchschlagen, so genau kann ich mich gar nicht mehr erinnern, wo ich hier das letzte Mal herumg­estreunt bin. Aber bald lacht mich eine der roten Herzmarkierungen an, der Weg ist ja bestens beschildert.

Schlammige Waldwege sind heute Programm!
Schlammige Waldwege sind heute Programm!
Saftig!
Saftig!

Viel aufgregendes gibt es von dieser Etappe nicht zu berichten, der Aussicht auf Wien stehen sowohl das trübe Wetter als auch die winters geschlossene Jubiläumswarte im Wege. Der weiche Untergrund sorgt für eher langsames vorankommen.

Auf der Kreuzeichenwiese
Auf der Kreuzeichenwiese
Die Jubiläumswarte im Winterschlaf
Die Jubiläumswarte im Winterschlaf
Tümpel im Wald
Tümpel im Wald
Etappenende und -beginn: Die Feuerwache Steinhof
Etappenende und -beginn: Die Feuerwache Steinhof

5. Etappe: Steinhof – Hütteldorf

In den Steinhofgründen
In den Steinhofgründen

Verlief die vierte Etappe weitgehend im Wald, ist nun offenes Parkgelände angesagt. Das Naherholungsgebiet der Steinhofgründe wird im Zick-Zack durchquert, danach dem Rosenbach gefolgt.

Obstbäume
Obstbäume
Da muss ich raus
Da muss ich raus
Spiel mit mir!
Spiel mit mir!

Im Siedlungsbereich muss man die Markierungstafeln suchen, aber mit den Karten von der rundumadum-Homepage ist die Wegfindung kein Problem.

6. Etappe: Hütteldorf – und aus!

Die Etappe beginnt dem leichten Nieselregen angemessen: etwa hundert Meter verläuft der Weg unterirdisch und danach ebensolange überdacht. Zuerst durch die Unterführung beim Bahnhof Hütteldorf danach in luftiger Höhe über Wienfluss und Westausfahrt.

Wanderweg im Souterrain
Wanderweg im Souterrain
Auch ein Dach ist bei diesem Wetter praktisch...
Auch ein Dach ist bei diesem Wetter praktisch…
Wiener Westausfahrt & Wienfluss
Wiener Westausfahrt & Wienfluss

Ein Stück marschiere ich durch die Gassen nahe des Lainzer Tiergartens, bis dann das bereits eingangs erwähnte, verschlossene Tor ins Spiel kommt. Das Nikolaitor nämlich, durch welches ich vorhatte den Lainzer Tiergarten zu betreten.

Erst ab 31. Jänner gibt es hier wieder Einlass, somit ist hier und heute rundumadum-Endstation! Ein hölzerner Wegweiser verspricht aber eine Alternative: „Rund um den Lainzer Tiergarten“.

Versuchen kann ich’s ja, aber schnell stelle ich fest, dass der Radweg zwischen Tiergartenmauer und dreispuriger Straße nicht gerade das Nonplusultra der Wanderwege darstellt.

Bis zur nächstgelegenen S-Bahn Station halte ich noch durch, dort wird die Fortsetzung endgültig vertagt.

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3 thoughts on “rundumadum: Neuwaldegg – Hütteldorf

  1. Grüß Dich Gert,
    da oben rund um Wien sind um diese Jahreszeit die Wege meistens „gatschig“ . Mit gar nicht viel Umweg hättest Dir die Kirche am Steinhauf ansehen können. Schade dass der Lainzer Tiergarten noch nicht geöffnet hatte, sperrte erst am 31.Jänner auf.
    Viel Spaß und Freude auf Deinen weiteren Wanderungen rund um Wien,
    Gruß Werner

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