Am Mariazellerweg durchs Schilcherland

Früh morgens reist Hans aus der fernen Bundeshauptstadt an. Sein Begehr im Süden der grünen Mark: ein Weitwanderabzeichen! Dazu muss er in dieser Woche aber noch einige Abschnitte des Steirischen Mariazellerwegs einsammeln, heute darf ich ihn dabei ein Stück begleiten.

Der Weg nimmt seinen Anfang in Eibiswald, genau dort wo der Nord-Süd-Weitwanderweg 05 sein Ende findet. Deswegen findet unser „Startfoto“ beim von Carl Hermann gestalteten Weitwanderstein statt.

Üblicherweise freuen sich die Weitwanderer hier über den Abschluss des Nord-Süd-Weitwanderwegs 05. Wir hingegen starten nordwärts in den Steirischen Mariazellerweg.
Üblicherweise freuen sich an dieser Stelle die Weitwanderer über den Abschluss des Nord-Süd-Weitwanderwegs 05. Wir hingegen starten nordwärts in den Steirischen Mariazellerweg.

Das Wetter hat heute Gnade mit uns, über weite Strecken wandern wir unter grauen, aber dicht haltenden Wolken. Am Höhepunkt der Etappe dürfen wir sogar mit der Frühlingssonne um die Wette strahlen. Erst zu guter Letzt lacht uns ein kurzer Nieselregen aus.

Zwanzig Stunden wollen wir heute nicht unterwegs sein!
Zwanzig Stunden wollen wir heute nicht unterwegs sein!
Nichts wie weg!
Nichts wie weg!
Altgedientes Schuhwerk eines Mariazellpilgers
Altgedientes Schuhwerk eines Mariazellpilgers

Der Weg führt uns von Eibiswald nach Vordersdorf und von dort hinauf zum Wirtshaus Hochmasser, der ersten einer Serie geschlossener Kontrollstempelstellen. So wird das nichts mit Hänschens Wanderabzeichen…

Der Hl. Nepomuk weist uns den Weg nach Schwanberg
Der Hl. Nepomuk weist uns den Weg nach Schwanberg

Vorbei am Schloss Limberg und dem Heiligen Nepomuk marschieren wir hinunter nach Schwanberg, wo wir die erste Pause halten.

Vorsicht! Schwebende Steine!
Vorsicht! Schwebende Steine!
Beim "Institut für Bierologie und Hektoliteratur" gerät Hans ins Schwärmen. Blöd nur: Es ist geschlossen!
Beim „Institut für Bierologie und Hektoliteratur“ gerät Hans ins Schwärmen. Blöd nur: Es ist geschlossen!
Blick auf Schwanberg und in die weite Welt
Blick auf Schwanberg und in die weite Welt
Neugierige Blicke treffen uns
Neugierige Blicke treffen uns

Das stete Rauf & Runter findet seine Fortsetzung, nach der zweiten Berührung des Schwanberger Ortsgebiets folgt ein längerer Aufstieg zur Kirche St. Wolfgang. Wir genießen die Aussicht, unsere Jause und die Sonne. Doch über unserem Weiterweg liegt bereits der Schatten dunkler Wolken.

Aussichtsreicher Pausenplatz bei der Wolfgangikirche
Aussichtsreicher Pausenplatz bei der Wolfgangikirche
Die Wolfgangikirche hoch über Deutschlandsberg
Wolken ziehen auf
Wolken ziehen auf
Mit der Sonne im Rücken steigen wir nach Deutschlandsberg ab
Mit der Sonne im Rücken steigen wir nach Deutschlandsberg ab
Am Weg
Am Weg
Zumindest auf dieser Wiese ist der Frühling schon angekommen!
Zumindest auf dieser Wiese ist der Frühling schon angekommen!
Die Lichtstimmungen werden immer eindrucksvoller
Die Lichtstimmungen werden immer eindrucksvoller
Hinunter ins Licht
Hinunter ins Licht

Bereits über 8 Stunden sind vergangen als wir in Deutschlandsberg einmarschieren und -kehren. Während der Pause entledigt der Himmel sich des gröbsten Ungemachs, so dass für uns nur ein paar dünne Regentropfen übrigbleiben.

In Deutschlandsberg
In Deutschlandsberg
Ein schöner Rücken kann auch entzücken  - Die Marienstatue am Deutschlandsberger Hauptplatz
Ein schöner Rücken kann auch entzücken – Die Marienstatue am Deutschlandsberger Hauptplatz

Blumau und Haselbach lauten unsere nächsten Ziele, wieder legen sich einige Erhebungen vor uns quer.

Wir queren einige Äcker im letzten Tageslicht
Wir queren einige Äcker im letzten Tageslicht

Nach 10:30 Stunden erreichen wir – bereits lange nach Ausbruch der Dunkelheit – Bad Gams und können dort verdient die Autotür hinter uns schließen.

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