Auffi, auffi. Owi, owi. Gatsch! – #gowest Tag 5

Frühstück um halb sieben, heute wird ein langer Tag. Wer um diese Zeit noch mit dem Sandmännchen ringt, der wird durch den Aufstieg zur Kirche St. Pongratzen endgültig aus dem Träumeland gerissen.

Oben erwartet uns frühe Wanderer zur Belohnung eine großartige Aussicht von der Plattform rund um den Kirchturm.

Einige verlassene Bauernhöfe passierend führt uns der Weg zum Grenzübergang am Radlpass. Unterwegs machen wir einen kurzen Stopp bei der Kapunerhütte, wo wir einen Vogel befreien, der gerade an der Fensterscheibe der Hütte verzweifelt.

Die zum Radlpass verlorenen Höhenmeter machen wir hinauf nach St. Lorenzen wieder wett, das Kontinuum der ewigen Auf- und Abstiege begleitet uns heute den ganzen langen Tag.

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Der längste (und letzte) Abstieg ist jener hinunter nach Zweibach, wo der Krumbach und der Feistritzbach zusammenfließen, um anschließend gemeinsam als Bistrica nach Slowenien auszuwandern.

Eine weitere Konstante sind die stellenweise sehr verwachsenen Wege. Einmal zeigt ein gut sichtbarer Markierungspfeil in den Wald, den Weg dazu müssen wir erst suchen. Die dort im Wanderführer erwähnten Feuchtstellen entpuppen sich als veritable Sümpfe. Trotzdem (nein, deswegen!) ist besagter Wasserfallwinkel-Weg eines unser Highlights dieses Tages.

Der Tourentag endet genau so wie er begonnen hat: von Zweibach müssen wir 400 steile Höhenmeter hinauf zum Gh. Strutz in Laaken/Soboth, wo wir keine Sekunde später eintreffen hätten dürfen.

Augenblicke später sieht es draußen nämlich so aus:

Dass 15 Minuten später wieder die Sonne scheint, wäre da nur ein schwacher Trost gewesen…

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