Übers Ferlacher Horn – #gowest Tag 13

Der Ferlacher Hausberg ist zwar bei weitem nicht der höchste Gipfel am Südalpenweg, aber mit Sicherheit einer der besten Aussichtsplätze, die man am Kärntner Abschnitt finden kann.

Die Aussicht müssen wir uns aber erst verdienen, 1300 steile Höhenmeter liegen zwischen dem Gh. Linde und dem Gipfelkreuz.

Die meiste Zeit sind wir auf steilen Waldwegen unterwegs, gegen Ende hin gibt’s ein paar felsige Einlagen, der Gipfel ist schließlich ein sanfter Grashügel.

Fast ganz Kärnten können wir von hier überblicken, auf eine Woche Südalpenweg zurückschauen. Am östlichen Horizont meine ich den Hühnerkogel erkennen zu können, da waren wir am sechsten Tag.

Um die kommenden Gipfel im Westen Namen geben zu können, fehlt mir leider ein bisschen die Gebietskenntnis.

Unten die zerklüftete Kotla, dahinter Ferlach, die Drau und der Wörthersee.

Nach einem langen Abstieg erreichen wir den Gasthof Deutscher Peter an der Loiblpassstraße, wo wir uns mit Kuchen und Getränken stärken. Indianer mit Schlag habe ich auch schon lange keinen mehr auf einer Speisekarte gesehen und dieser wird natürlich sofort bestellt.

Wir hätten die Etappe eigentlich gerne hier beendet, aber beim gestrigen Rundruf war kein Zimmer mehr für uns frei.

Das Höhenprofil im Wanderbüchlein lässt den nun folgenden Geißrücken neben dem Ferlacher Horn sehr beschaulich aussehen. Jetzt, mit dem hohen Gipfel bereits in den Beinen, fühlt er sich jedoch ganz anders an.

Die Markierung wäre hier eigentlich unnötig, denn der Hinweis bei jeder Abzweigung den steileren Weg zu wählen, würde ausreichen… 😉

Am höchsten Punkt gesellen sich dann zu allen Überfluss noch zwei Hunde zu uns, deren Verhalten wir nicht so recht einschätzen können. Irgendwo zwischen will spielen und will fressen.

Zum Glück haben sie Respekt vor unseren Wanderstöcken und nachdem hier mit Diplomatie scheinbar kein Preis zu gewinnen ist, verschwinden sie nach ein paar scharfen Worten.

Aus!

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