Hand an den Fels! Im Weißenbachl-Canyon

Können wir öfter im felsigen Gelände unterwegs sein, hat sie gesagt.
Um sich besser an kleine Schwierigkeiten zu gewöhnen, hat sie gesagt.

Solche Wünsche sind mir natürlich Befehl und fließen sofort in die Tourenplanung ein!

Wo es hingeht habe ich vorher nicht gesagt.
Was sie erwartet habe ich vorher nicht gesagt.

Überraschung! Aber nimm sicherheitshalber die Schuhe mit der festeren Sohle!

Erst auf dem kleinen Parkplatz (Karte) an der Mündung des Weißenbachs in den Radmerbach deute ich in den engen Graben zur linken. Da hinein!

Der Weißenbach hat hier einen tiefen Canyon aus Kalkstein in die Rückseiten von Hochkogel und Kaiserschild gegraben. Weg führt keiner hinein, und doch ist der untere Teil des Grabens recht gut begehbar. Zumindest wenn man bereits ist, hier und dort in den 4-Pfoten-Betrieb umzuschalten.

So in etwa...
So in etwa…

Es sind wahrscheinlich nur wenige hundert Meter Luftlinie, nichtsdestotrotz benötigen wir dafür etwa eine Stunde. Das GPS steht in der engen Schlucht ohnehin auf verlorenem Posten, trotzdem gibt’s hier einen Geocache.

Der Canyon wird schließlich zu einer engen Klamm, weiteres Erkunden ist nur mit Canyoning-Ausrüstung möglich (natürlich von oben kommend). Dies ist auch der Punkt an dem wir heute Pause & Schluss machen. Doch am Weg dorthin bereiten uns der griffige Fels, die ständige Wegsuche und der tosende Bach großen Spaß.

Die Eindrücke habe ich in folgenden Video eingefangen. Viel Spaß beim Mitwandern!

Oberhalb dieser Engstelle weitet sich der Canyon wieder. Dieser Teil lässt sich nur auf einem steilen Steig erreichen, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert.

Was natürlich bedeutet: wir kommen wieder!

Übrigens: Es hat ihr gefallen! Hat sie gesagt.

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