Eisenwurzenweg: Kettentörl & Ingeringsee (Tag 18)

10 + 10 + 10 km. Perfekt gedrittelt kommt der heutige Wandertag daher.

Doch nur die mittleren zehn Kilometer verdienen näherere Betrachtung, so lohnend der Weg übers Kettentörl vom Trieben- ins Ingeringtal auch ist, Zu- und Abmarsch heute sind glatt zum vergessen.

Tag 18: GH Brodjäger – Ingering II

Also breiten wir den Mantel des Schweigens über den Gang auf der Straße zur Bergerhube. Zwei Bilder müssen genügen, unser erstes Tagesdrittel sieht vornehmlich so aus.

So geht’s bis fast in den Talschluss. Ufff!
Immerhin: eine kleine Alpenvereinshütte steht am Wegesrand: die Triebentalhütte der akademischen Sektion Graz.

Hier haben wir die Bergerhube einkehrlos – es ist Ruhetag – bereits hinter uns gelassen. Über die in den vergangenen Sommern vom Wind glattrasierten Hänge führt unser Weg demnächst hinauf.

Von mittendrin sieht das bei Zwischendurch-Sonnenschein dann so aus:

Seit der Bergerhube teilen wir uns den Wegverlauf mit dem Zentralalpenweg, der uns hier am Weg von Hainburg nach Feldkirch entgegenkommt. So war das damals, 2012.

Es grünt so grün…

Es ist eine hübsche Landschaft, mal über Wiesen, mal durch tiefe Latschengassen nähern wir uns dem Kettentörl.

Dass die Welt rund ist, darf gemeinhin als bekannt vorausgesetzt werden. Dass sie dabei aber konkav ist, wissen nur jene, die bereits am Kettentörl waren.

Nicht mehr weit aufs Kettentörl

Oben ist es dermaßen windig, dass kurz sogar die Haube zum Einsatz kommen muss. Muss so sein, es ist ja schließlich der Alpenhauptkamm, den wir hier grad überschreiten!

Der Blick auf die andere Seite des Törls lässt einen kleinen hellen Fleck im Talgrund auffallen. Das ist der Ingeringsee, zu dem es nun stetig bergab gehen wird.

Der Abstieg ins Ingeringtal mag der Schönheit des Aufstiegs um nichts nachstehen, es ist ein schmales Wegerl über Wiesen und durch Latschen.

Eine Kuhherde hat es sich zwischendurch auf unserem Weg bequem gemacht. Man nimmt von uns zwar Notiz, erhebt sich sogar zur Begrüßung, will aber weiter nichts von uns wissen. Worüber wir natürlich nicht unfroh sind.

Erst als der Bauer samt salzigen Leckerlis die Bühne betritt, gerät Bewegung ist die Gruppe. Und wir weichen sicherheitshalber durchs Gedachs aus.

Über lange Zeit führt der Weg eher gemütlich bergab und am Ende des schönen Wegedrittels erreichen wir schließlich den idyllischen Ingeringsee an dessen Ufer wir eine längere Rast halten.

Denn vor uns liegt jetzt noch das letzte Wegedrittel des Tages. Und dazu, wie schon eingangs: Psssst!



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