Tag 10: Eine Hütte auf Čreta, ganz für uns allein #ansmeer

Heute ist ein „kurzer“ Tag geplant, gerade mal 3 ½ Stunden Gehzeit sollen es werden, diese dafür fast nur bergauf. Als Bonus gehe ich in der Früh zum Supermarkt, macht hin und retour 3 Kilometer extra.

Abgesehen von dieser Fleißaufgabe können wir von unserem Quartier fast direkt in den E6 einsteigen. Erst geht es einen kühlen Graben entlang, bevor der Weg rechts abbiegt uns ganz schön steil den Hang hinaufführt.

Dann eine schöne Wiese (lies: kein Schatten) hinauf zu einem Hof, wo es vorerst mal halbwegs eben weiter geht.

Nun folgt der beste Teil des Tages: Waldwege, flache und steile, schmale und breite, gerade und kurvige…

Nach einer Stunde (oder mehr) erreichen wir wieder die Zivilisation, leider auch den Asphalt, und ein lästiger Abstieg samt Gegensteigung ist auch dabei.

Der letzte Abschnitt verläuft dann wieder auf einem bewaldeten Rücken und an einem Partisanen-Denkmal vorbei – deren gibt es hier einige.

Wir wähnen uns bald schon bei unserer Hütte, die wir gestern Abend noch reserviert haben.

Da wir wissen, dass wir den Hüttenschlüssel vom „Bauernhof nebenan“ bekommen, läuten wir dann auch gleich beim nächsten Hof an. Zum Glück ist keiner daheim, es ist nämlich der falsche (Wegbeschreibung lesen hilft).

Eine Viertelstunde später sind wir dann bei der Kirche Maria Čreta, nun kann auch die Hütte nimmer weit sein. Aber wo?

Eine steile Wiese müssen wir hinunter zu einem Bauernhof (diesmal der richtige) und eine Minute weiter steht unsere Hütte. Wir lassen uns vorerst ein wenig Zeit, dann gehen wir hinüber zum Hof, um den Schlüssel zu holen.

Leider haben wir mit dem sehr freundlichen Bauern keine gemeinsame Sprache, aber Šnops? und Pivo? werden wir ja nicht zum ersten Mal gefragt… Wir belassen es vorerst aber sicherheitshalber beim einem Sok

Später bekommen wir noch ein sehr gutes Gulasch von ihm, welches Ana (wohl die Hüttenwirtin) für uns gekocht hat.

Obwohl es nur ein kurzer Tag war, sind wir heute echt müde, noch lange vor der Finsternis verschwinden wir im Matratzenlager. Hoffentlich ziehen die angekündigten Regenschauer schon in der Nacht durch…



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