Tag 22: Slavnik: Bankerl mit Meerblick #ansmeer

Der 1028 Meter hohe Slavnik ist unser heutiger Hauptprogrammpunkt – und auch der letzte Gipfel, der uns noch vom Meer trennt.

Vom Bauernhof, wo wir genächtigt haben, gehen wir zurück zur E6-Route, die ein Weilchen der schmalen Zufahrtsstraße nach Velike Loče folgt. Bald biegen wir rechts in den Wald ab und wandern einen schmalen Weg entlang.

Bei einer Wegkreuzung können wir links zur Dimnice-Höhle gelangen. Diese liegt zwar nicht direkt am E6, der Abstecher zahlt sich aber definitv aus. Die Höhle selbst ist zwar versperrt, aber der Weg zum Höhleneingang ist recht beeindrucked, da er spiralförmig rund um „das große Loch“ verläuft.

Am Höhlentor befindet sich ein Stempel (jedoch für einen anderen Wanderweg). Da unsere nächste Stempelstelle heute Ruhetag hat und wir um 8 Uhr früh niemanden herausklopfen wollen, nehmen wir diesen Stempel als Ersatz und schrauben uns anschließend wieder aus der Höhle.

Dann wandern wir weiter in den Ort Markovščina, wo wir aber nichts weiter tun als die Hauptstraße zu überqueren.

Auf einem Schotterweg wandern wir nun in Richtung des Ortes Skadanščina, welchen wir nach einem kleinen Anstieg erreichen. Hier erwischen wir zuerst den falschen Weg, bemerken den Irrtum aber nach einigen 100 Metern – also zurück und weiter auf der richtigen Route. Hier scheinen alle Wege auf den Slavnik zu führen, nur die Gehzeiten unterscheiden sich beträchtlich…

Wir wandern nun für lange Zeit eine Schotterstraße aufwärts, bis wir diese schließlich bei einem Wegweiser Slavnik 45 Min. verlassen. Durch den Wald geht es nun, manchmal steiler, manchmal gemütlicher aufwärts.

Etwa 100 Höhenmeter unter dem Gipfel betreten wir freies Gelände und haben tolle Fernsicht. Sobald wir auch auf der anderen Seite des Berges hinunter sehen, erblicken wir das Meer! 🙂

Triest und Koper sind gut zu sehen, auch unser Ziel in Strunjan meinen wir, erkennen zu können.

Auf dem Gipfel stehen eine Alpenvereinshütte (nur am Wochenende geöffnet) sowie ein großer Sendemast. Ungefähr eine Stunde bleiben wir heroben und können uns an der Aussicht nicht satt sehen. Den Gipfel erklimmen wir dann auch noch…

Für den Weg hinunter gibt es zwei Möglichkeiten: der E6 macht einen großen Bogen und verläuft gänzlich auf einer Schotterstraße. Eine zweite, direktere Route scheint uns da attraktiver sein – leider ein Irrtum.

Der erste Abschnitt verläuft noch über Bergwiesen, aber im Wald wird der Weg steil und steinig und eher mühsam zu gehen. Aber nun sind wir schon mal hier und gehen diesen Weg hinunter nach Podgorje, wo wir auf einem Bankerl unter einem Nussbaum länger pausieren.

Schließlich ist es nur mehr ein kurzer Weg zu unserer Unterkunft in der Gostilna Pod Slavnikom. Die hat zwar heute Ruhetag, aber der Wirt hat uns versprochen, für uns trotzdem ein Essen zu kochen.

Nach dem Essen statte ich noch dem nahegelegenen Bahnhof einen Besuch ab, hier hält genau ein Zug pro Tag und Richtung… (unsere Gostilna ist das Gebäude links im Hintergrund)



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