Bergtour

Rupertiweg 10: Gemütlich ausrollen lassen?

Ja, gemütlich ausrollen lassen! Genau so stellen wir uns den heutigen Tourentag vor als wir die Reißeckhütte im ersten Tageslicht verlassen. Und das mit gutem Grund, liegt doch das Tagesziel, der Bahnhof von Spittal an der Drau 1700 Höhenmeter tiefer.

Doch die Wegemacher werden sich gedacht haben, 2000 wäre doch eine viel schönere, rundere Zahl. Daher schicken sie uns zuerst noch über die 2521 Meter hohe Roßalmscharte.

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Reißeck-Höhenweg: einsamer Pfad durch das Felsenmeer

Königsetappe. Als nicht mehr und nicht weniger wird den Reißeck-Höhenweg bezeichnen, wer den Rupertiweg auf ganzer Länge durchwandert. Die höchsten, einsamsten und sicher auch eindrucksvollsten Abschnitte dieses Weitwanderwegs wird man genau zwischen Arthur-von-Schmid-Haus und Reißeckhütte finden.

Darauf freue ich mich seit langem, heute ist es soweit! (Vorsicht: es ist ein längerer Bericht geworden!)

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Rupertiweg 10: To Biwak or not to Biwak?

Nur wenige Kubikmeter Geborgenheit bietet die Kaponig-Biwakschachtel vor den Gewalten, welche das Gebirge für die Hochtouristen gelegentlich bereit hält. Die kleine Blechhütte befindet sich am Höhenweg, welcher die Einsamkeit der Kärntner Reißeckgruppe durchquert.

Mit dem Plan, dort die Nacht zu verbringen, entsteigen wir in Mallnitz dem Schnellzug. Dementsprechend bepackt schreiten wir zur Tat: Schlafsack, Matte und jede Menge Ess- und Trinkbares beschweren unsere Rucksäcke.

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Video: Die hohen Gipfel am Nord-Süd-Weg 05 – #südwärts

Und erneut zieren sich Eisenerzer Reichenstein & Hochschwab. Auch beim zweiten Anlauf, diesmal von Süden kommend, sind sie noch von einer dicken Schneedecke bedeckt. Da ich die beiden Gipfel ungern auslassen will, muss ich wohl auf bessere Bedingungen warten und auf die vorbereitete Ausweichroute verzichten.

Dies ist mein letztes Video vom Nord-Süd-Weg. Gleich die Eröffnungssequenz zeigt, wie rau die Bedingungen am Hochschwab trotz bester Wettervorhersage sein können. Bitte sich festzuhalten!

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Weiz – Graz. Zu Fuß?

Zweiter Teil aus der Serie „Zu Fuß aus den Bezirken nach Graz“. Was mit Voitsberg so gut geklappt hat, muss auch von Weiz funktionieren! Ich habe mir eine schöne Route zurecht gelegt.

Warum ich aber die Pläne auf halber Strecke über den Haufen geworfen habe und noch eine Portion Extrakilometer draufgeschlagen habe, erzähle ich euch heute. Eine Geschichte von Nebelsuppe & Sonnenbad, Fels & Eis. Und einer wilden Kriegerin.

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Nord-Süd-Weitwanderweg: Ötscher, Mariazell & Hohe Veitsch – #südwärts

Endlich Berge! Nach bereits zwei Wochen am Nord-Süd-Weitwanderweg habe ich am Riffelsattel zwischen Kleinem und Großem Ötscher das erste Mal das Gefühl, in den Bergen angekommen zu sein.

Der Schnee lässt mich nur langsam weiterkommen und es ist ein einsamer Wandertag über die Almen nach Mariazell. Die Hohe Veitsch ist der vorläufige Höhepunkt des nördlichen Teils des Weitwanderwegs 05, denn den Weg über den Hochschwab hat mir der späte Wintereinbruch vorerst einmal versperrt.

Hier das vierte Video vom Nord-Süd-Weitwanderweg. Ich bin der Meinung, es ist großartig geworden… 😉

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Hand an den Fels! Im Weißenbachl-Canyon

Können wir öfter im felsigen Gelände unterwegs sein, hat sie gesagt.
Um sich besser an kleine Schwierigkeiten zu gewöhnen, hat sie gesagt.

Solche Wünsche sind mir natürlich Befehl und fließen sofort in die Tourenplanung ein!

Wo es hingeht habe ich vorher nicht gesagt.
Was sie erwartet habe ich vorher nicht gesagt.

Erst auf dem kleinen Parkplatz an der Mündung des Weißenbachs in den Radmerbach deute ich in den engen Graben zur linken. Da hinein!

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Der Rätikon: Finale Furioso am Zentralalpenweg!

Eine einzige, letzte Gebirgsgruppe trennt mich noch vom Ende meines Weges durch Österreich von Ost nach West. Auf den Rätikon freue ich mich nicht nur, weil das Ziel bereits so nahe liegt. Ich bin mir sicher, zum Abschluss werden die Berge noch einmal ihr Bestes geben!

Drei Wandertage stehen noch aus, ebenso­viele Hütten habe ich zur Nächtigung auserkoren: die Douglass­hütte am Lünersee, die Pfälzer Hütte in Liechtenstein und die Feldkircher Hütte – nur einen Katzen­sprung von meinem Ziel entfernt.

Wie so oft: Pläne sind dazu da, umgestoßen zu werden!

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Dreimal Spaghetti mit extra Panorama, bitte!

Friedrichshafen, Heilbronn und Worms. Dies sind die Stationen dieser Etappe am Zentralalpenweg. Keine Sorge, ich habe mich nicht zu unseren nördlichen Nachbarn verirrt, trotzdem sind diese drei Städte im Westen Österreichs prominent vertreten. Und zwar in Form dreier Sektionen des Deutschen Alpenvereins, welche hier ihre Arbeitsgebiete und Hütten betreuen.

Trotz deutscher Hütten wandle ich durch die Verwallgruppe an der Grenze Tirols zu Vorarlberg.

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Zentralalpenweg 02: Samnaun & Paznaun

Erst sechs Tage ist es her, dass wir zum Abschluss der letzten Etappe mit knurrenden Mägen auf der Suche nach einem geöffneten Restaurant durch den kleinen Inntaler Ort Prutz geirrt sind. Heute habe ich hier die Qual der Wahl: Während mich das Taxi am Hauptplatz abliefert, öffnen die hiesigen Gasthöfe ihre Pforten und die Köche blasen zur kulinarischen Happy Hour.

Doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Die kurze Etappe hinauf nach Serfaus wird das leibliche Wohl noch warten müssen.

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Zentralalpenweg 02A: Auf zu neuen Höhen!

Über ein Jahr ist mittlerweile ins schöne Land Tirol gezogen, seit ich ehrfurchtsvoll von der anderen Seite des Ötztals herübergeblickt habe. Endlich können wir die Fährte des Zentralalpenwegs wieder aufnehmen, mit dem 2971 Meter hohen Wildgrat befindet sich der höchste, direkt auf der 02A-Route gelegene Gipfel vor uns. Und damit verbunden einer der längsten Anstiege am Zentralalpenweg.

Aber bleiben wir bescheiden und freuen uns auf die bevorstehende Drei-Täler-Tour!

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Gut gepolstert ins Gebirge

Am 26. Oktober geht am Präbichl eine 60-jährige Tourismus-Ära zu Ende. Die Konzession des ebenso alten Einersessellifts zur Polsterhütte läuft aus, die Hoffnung auf eine Verlängerung ist wohl aussichtslos. Auch Unterschriften­listen und Facebook-Gruppen werden den Lift wohl nicht retten können.

Ende Mai haben wir es schon einmal versucht – damals war der Lift wegen Schlechtwetter nicht in Betrieb – heute können wir diese altehrwürdige Aufstiegshilfe in eine Bergtour integrieren.