Bergtour

Dreimal Spaghetti mit extra Panorama, bitte!

Friedrichshafen, Heilbronn und Worms. Dies sind die Stationen dieser Etappe am Zentralalpenweg. Keine Sorge, ich habe mich nicht zu unseren nördlichen Nachbarn verirrt, trotzdem sind diese drei Städte im Westen Österreichs prominent vertreten. Und zwar in Form dreier Sektionen des Deutschen Alpenvereins, welche hier ihre Arbeitsgebiete und Hütten betreuen.

Trotz deutscher Hütten wandle ich durch die Verwallgruppe an der Grenze Tirols zu Vorarlberg.

Bergtour

Zentralalpenweg 02: Samnaun & Paznaun

Erst sechs Tage ist es her, dass wir zum Abschluss der letzten Etappe mit knurrenden Mägen auf der Suche nach einem geöffneten Restaurant durch den kleinen Inntaler Ort Prutz geirrt sind. Heute habe ich hier die Qual der Wahl: Während mich das Taxi am Hauptplatz abliefert, öffnen die hiesigen Gasthöfe ihre Pforten und die Köche blasen zur kulinarischen Happy Hour.

Doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Die kurze Etappe hinauf nach Serfaus wird das leibliche Wohl noch warten müssen.

Bergtour

Zentralalpenweg 02A: Auf zu neuen Höhen!

Über ein Jahr ist mittlerweile ins schöne Land Tirol gezogen, seit ich ehrfurchtsvoll von der anderen Seite des Ötztals herübergeblickt habe. Endlich können wir die Fährte des Zentralalpenwegs wieder aufnehmen, mit dem 2971 Meter hohen Wildgrat befindet sich der höchste, direkt auf der 02A-Route gelegene Gipfel vor uns. Und damit verbunden einer der längsten Anstiege am Zentralalpenweg.

Aber bleiben wir bescheiden und freuen uns auf die bevorstehende Drei-Täler-Tour!

Bergtour

Gut gepolstert ins Gebirge

Am 26. Oktober geht am Präbichl eine 60-jährige Tourismus-Ära zu Ende. Die Konzession des ebenso alten Einersessellifts zur Polsterhütte läuft aus, die Hoffnung auf eine Verlängerung ist wohl aussichtslos. Auch Unterschriften­listen und Facebook-Gruppen werden den Lift wohl nicht retten können.

Ende Mai haben wir es schon einmal versucht – damals war der Lift wegen Schlechtwetter nicht in Betrieb – heute können wir diese altehrwürdige Aufstiegshilfe in eine Bergtour integrieren.

Bergtour

2051m Hirzberg – 360° Einsamkeit

Ruhe und Einsamkeit suchende Wanderer werden am Dachsteinplateau bestens bedient, die Nähe der Gipfelaspiranten und des Gletschertrubels sollten sie dabei jedoch tunlichst meiden. Aber ganz im Osten des weitläufigen Gebirgsstocks ragt ein von der Tourismusindustrie bisher vergessener Gipfel aus der kargen Landschaft.

Auf den 2051m hohen Hirzberg führen keine Wanderautobahnen, die gepunkteten Linien auf den Karten enden alle im Abseits. Dort, fernab jeder Menschenseele und doch umringt von einem großartigen Panorama werde ich heute mein Zelt aufschlagen.

Bergtour

Staritzen mit Schlaf!

Was haben wir uns in diesem Frühjahr über all die verregneten Wochenenden beklagt. Aprilwetter, weit in den Mai hinein! Wie zum Hohn wird es daraufhin mit einem Schlag so heiß, dass man zum Schlafen am Besten auf den Berg geht. Ja, gehen muss!

Das Zelt liegt ohnehin bereits wieder ein Jahr ungenutzt im Keller. Mit dem Vorsatz, wieder einmal einen aussichtsreichen Berg mit den Heringen zu akupunktieren gehen wir schon länger schwanger, aber: siehe oben…

Bergtour

Rupertiweg 10: Treppauf ins Lichtermeer!

Eine gemütliche Zeltnacht am Untersberg, zu meinen Füßen das Salzburger Lichtermeer sowie ein Weiterkommen am Rupertiweg bis Berchtesgaden. So habe ich mir das Wochenende vorgestellt.

Was ich noch nicht weiß: Wieder einmal werde ich die Zeltausrüstung umsonst auf ein Berg tragen, wie so oft kommt es anders als man denkt.

Bergtour

Auf die Rannerwand!

Also normal ist das nicht: Nur wenige Berge können auf ihr eigenes Gipfelkreuz hinunter blicken. Die Verrenkungen so eines alpinen Sonderlings wollen wir heute genauer unter die Lupe nehmen.

Den höchsten Punkt der Ranerwand vermerkt die Karte mit 1307 Metern, doch fast 250 Meter tiefer trägt sie stolz ihr Kreuz. Entgegenhalten mag man ihr: Du bist ja gar kein eigener Berg, gerade mal ein Anhängsel des Hochlantsch.

Das mag schon sein, doch während sich am großen Bruder die Gipfelstürmer gegenseitig auf die Zehen treten, muss hier die Aussicht nicht geteilt werden – obwohl natürlich genug für alle da ist!