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7 auf einen Streich! Eine Überdosis ‚weit‘ am Írottkő.

Nur 884 Meter misst der höchste Berg des Burgenlands. Zusätzlich teilen sich Österreich und Ungarn den Gipfel des Geschriebensteins, vielleicht ist er gerade deshalb ein begehrtes Zwischenziel auf Weitwanderwegen beider Länder.

Gezählte sieben solcher weiten Wege werden wir heute begehen. Klar, nur kleine Stücke eines jeden.

Auch wenn der Stacheldraht des Eisernen Vorhang schon lange gefallen ist, meine Wanderungen führen mich nur selten nach drüben. Heute werden wir aber jenseits der weißen Grenzsteine wandern, die Österreich mit Magyarország verbinden.

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Happy Birthday to me! Frühlingswandern auf der Via Pomurje.

Die Via Pomurje im slowenischen Nachbarland hätte ja eigentlich ein Winterwanderprojekt werden sollen. Der vergangene Winter hat aber – was die Schneelage betrifft – in den hiesigen Breiten eher ausgelassen und so habe auch ich den Weg auf die Via Pomurje nicht gefunden.

Beinahe vier Monate nach der Auftaktwanderung nutzen wir nun ein Frühlingswochenende und meinen halbrunden Geburtstag, um wieder ein paar Kilometer durch die slowenische Steiermark zu wandern.

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Slowenische Grenzgängerei auf der Via Pomurje

Die Region Pomurje zählt zum Backstagebereich Sloweniens, weit abseits der kurzen Adriaküste und der hohen Gipfel der Julischen Alpen gibt man es hier beschaulicher. Weniger zu bieten hat man deswegen jedoch nicht, der länderübergreifende Naturpark Raab – Örség – Goričko lockt zahlreiche Touristen in die Region.

Und mit der Via Pomurje kann man hier auch einen Weitwanderweg vorweisen, der 330 Kilometer lang rund um Murska Sobota durch die gleichnamige Region führt.

Da man im Internet nur sehr spärliche Informationen über die Via Pomurje findet, soll uns die heutige Wanderung ein erstes Gefühl für diesen Weg geben, sozusagen ein Schnupperkurs in Sachen Via Pomurje sein…

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Willersdorfer Schlucht & Dreiländerecke

Kennst du das Gefühl? Es ist September, die Luft ist trocken und warm. Sehen kannst du es nicht, riechen aber schon. Ein feiner Geruch von trockenem Laub liegt in der Luft. Und du weißt sofort, das ist der erste Herbsttag!

Am Sonntag war dieser Tag. Wir steigen in Willersdorf aus dem Auto und nach zwei, drei tiefen Atemzügen ist klar: Das war’s für heuer mit dem Sommer! Und wir freuen uns auf die neue Jahreszeit, bald wird sich die Natur in bunte Farben hüllen…

Diesmal haben wir uns eine gemütliche Wanderung beinahe ohne Steigungen vorgenommen.

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Attemsmoor mit Bonusgipfel

Einige Verpflichtungen ermöglichen uns heute erst ein spätes Fortkommen und somit nur einen kurzen Ausflug. Zum Ziel wird das das Attemsmoor in der Südsteiermark erkoren, mir bisher nur flüchtig von einer Orientierungslauf­veranstaltung bekannt.

Daraus wird dann ein Spaziergang in zwei Akten.

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Rupertiweg 10: Knusper, knusper, Kobernäußchen…

Heute werde ich wieder viel Wald sehen. Erst muss ich noch mit dem Hausruck abschließen, danach beginnt der Kobernaußerwald. Aber wo genau der eine aufhört und der andere anfängt, darüber streiten sogar die Geographen. Aber zusammen ergeben die beiden eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas.

Und ich darf es der Länge nach durchqueren…

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Rupertiweg 10: In den Wäldern des Hausruck

Die Wetterfrösche haben Recht behalten, am Morgen weint der Himmel aus seinem grauen Schleier. Doch die Glaskugel verrät auch einen Hoffnungsschimmer für den Nachmittag.

Vorerst tritt jedoch Plan A in Kraft, ein gemütlicher Tag soll mich von Zell an der Pram nach Haag am Hausruck bringen. Nun machen sich die Überstunden von gestern bezahlt, nur 22 Kilometer bleiben bis Haag.

Gestern habe ich noch geschimpft, aber dass sich dieser Abschnitt großteils in asphaltierten Tallagen abspielt ist unter den heutigen Bedingungen ein großes Plus.

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Grenzlandweg 07: Durch die Bucklige Welt

Andere belohnen sich mit Schokolade, ich gehe halt 50 Kilometer zu Fuß.

Erst zu mitternächtlicher Stunde von anstrengender (und erfolgreicher!) Dienstreise zurückgekehrt, packe ich frühmorgens schon wieder den Rucksack. Um 13 Uhr sehe ich am Hauptplatz von Kobersdorf dem Postbus hinterher, der mich eben hier abgesetzt hat. Und erfreue mich an den Weitwanderwegmarkierungen an einem alten Baum. Nur deretwegen bin ich hier!

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Salzsteigweg 09: Vom Sternstein zum Steyrtal

Gestatten, Salzsteigweg! Vom kürzesten der zehn großen Weitwanderwege Österreichs ist hier die Rede. Mit der Nummer 09 versehen verbindet er das Mühlviertel via Linz, dem Toten Gebirge und den Nockbergen mit dem Wurzenpass an der slowenischen Grenze.

Um Österreich am 09er von Nord nach Süd zu durchmessen muss der Wanderer (das wäre dann also ich) eine Distanz von 430 km überwinden.

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rundumadum: Nussdorf – Neuwaldegg

Der rundumadum-Wanderweg führt einmal um die österreichische Hauptstadt herum. Rundumadum eben. In 24 Etappen zu etwa 5 km Länge und Öffi-Anschluss lässt sich so der Wiener Grüngürtel erwandern.

Auf der Durchreise ins Waldviertel darf ich an diesem Freitag einen ganztägigen Zwischenstopp in Wien einlegen. Grund genug, einmal diese Wien-Rotation zu erkunden.

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Grenzlandweg 07: Retz – Langenzersdorf

Frühmorgens um 5:48 Uhr drücke ich mir am Bahnhof Langenzersdorf eine Fahrkarte nach Retz aus dem Automaten. Gutes Timing nach über 200 km Anfahrt! Denn nur zwei Minuten später sitze ich im Zug ins Weinviertel.

Mit umsteigen in Korneuburg erreiche ich Retz pünktlich um 7:12 Uhr, nun beginnt also eine neue Etappe am Weitwanderweg 07. In drei Tagen wird sie mich über 93 Kilometer zurück nach Langenzersdorf vor den Toren Wiens führen.