Burgenland Weitwanderweg
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Flach, flacher, Burgenland.

Meine letzten Wanderungen haben mich ja – mehr oder weniger zufällig – auf die Route des Burgenland-Weitwanderwegs geführt. Nach Durchsicht dessen genauen Verlaufs, stelle ich fest: Da fehlt mir ja nur mehr ein ganz ein kleines Stückerl!

Gut, jenes ganz kleine Stückerl ist immerhin 30 Kilometer lang und verbindet die nordburgenländische Metropole Deutsch Jahrndorf mit dem gemeinhin weiter bekannten Neusiedl am See.

Also gemma!

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Saisonauftakt im Burgenland

Der Ostösterreichische Grenzlandweg 07 ist ohnehin als Ganzjahres-Weitwanderweg bekannt. Und selbst wenn einmal auf den Hügeln der Oststeiermark einmal zu viel Schnee liegen sollte, lässt sich immer noch die Burgenlandroute problemlos begehen.

Anfang Jänner führt mich dieser Weg von Kobersdorf über den höchsten Gipfel des Burgenlandes, durch einige Weinberge ins Lafnitz- und Raabtal. Es gibt viel zu sehen in dieser Gegend, in der man mich sonst eher selten wandern sieht.

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7 auf einen Streich! Eine Überdosis ‚weit‘ am Írottkő.

Nur 884 Meter misst der höchste Berg des Burgenlands. Zusätzlich teilen sich Österreich und Ungarn den Gipfel des Geschriebensteins, vielleicht ist er gerade deshalb ein begehrtes Zwischenziel auf Weitwanderwegen beider Länder.

Gezählte sieben solcher weiten Wege werden wir heute begehen. Klar, nur kleine Stücke eines jeden.

Auch wenn der Stacheldraht des Eisernen Vorhang schon lange gefallen ist, meine Wanderungen führen mich nur selten nach drüben. Heute werden wir aber jenseits der weißen Grenzsteine wandern, die Österreich mit Magyarország verbinden.

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Willersdorfer Schlucht & Dreiländerecke

Kennst du das Gefühl? Es ist September, die Luft ist trocken und warm. Sehen kannst du es nicht, riechen aber schon. Ein feiner Geruch von trockenem Laub liegt in der Luft. Und du weißt sofort, das ist der erste Herbsttag!

Am Sonntag war dieser Tag. Wir steigen in Willersdorf aus dem Auto und nach zwei, drei tiefen Atemzügen ist klar: Das war’s für heuer mit dem Sommer! Und wir freuen uns auf die neue Jahreszeit, bald wird sich die Natur in bunte Farben hüllen…

Diesmal haben wir uns eine gemütliche Wanderung beinahe ohne Steigungen vorgenommen.

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Grenzlandweg 07: Durch die Bucklige Welt

Andere belohnen sich mit Schokolade, ich gehe halt 50 Kilometer zu Fuß.

Erst zu mitternächtlicher Stunde von anstrengender (und erfolgreicher!) Dienstreise zurückgekehrt, packe ich frühmorgens schon wieder den Rucksack. Um 13 Uhr sehe ich am Hauptplatz von Kobersdorf dem Postbus hinterher, der mich eben hier abgesetzt hat. Und erfreue mich an den Weitwanderwegmarkierungen an einem alten Baum. Nur deretwegen bin ich hier!

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Grenzlandweg 07: Wolfsthal – Illmitz

Da der Winter heuer bei uns partout nicht Einzug halten will, müssen die freien Tage halt fürs Weitwandern anstatt für Skitouren herhalten. Und der einzige österreichische Weitwanderweg, der ganzjährig problemlos begehbar ist der 07er, der Ostösterreichische Grenzlandweg.

Da habe ich eh noch eine Lücke im flachen Osten zu stopfen, zwischen Wolfsthal und dem Neusiedlersee klafft noch ein ca. 80 Kilometer langes „Loch“ in meinem Tourenbuch.

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Grenzlandweg 07: Mörbisch – Kobersdorf

Mittlerweile sind die mir noch fehlenden Stücke in den österreichischen Weitwanderwegen immer weiter entfernt. Und jene davon, die selbst bei zweifelhafter Wetterprognose begehbar sind, erforden bereits eine stattliche Anzahl Anreisekilometer.

So auch dieses Wochenende, an dem ich ein Loch im Ostösterreichischen Grenzlandweg stopfen möchte. Der Weitwanderweg 07 verläuft vom Waldviertel bis ins steirische Vulkanland.