Wandern

Grabenlandtrail, Teil II: Die Westroute

Nach nur drei Wochen hat uns das Grabenland wieder. Die warmen Herbst­tage sind mitterweile gegangen und haben Platz gemacht für das kalte Dezember­grau. Trotzdem kehren wir zurück in die Südost­steiermark um unsere Runde am Graben­land­trail abzuschließen.

Die Wanderkarte verspricht schon im Vorfeld eine abwechslungs­reiche Mischung aus kleinen ver­schlafenen Dörfern, schönen Aussichts­punkten und langen Waldwegen. Sowie den unvermeid­lichen Gräben. Wird uns also die zweite Hälfte des Trails genauso viel Freude bereiten wie es der Weg von Fernitz nach Mureck getan hat?

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Unterwegs am Grabenlandtrail (Ostroute)

Der Grabenlandtrail nimmt seinen Ausgang im Zentrum von Fernitz, im Erzherzog-Johann-Park steht die erste Informations­tafel mit einem Übersichts­plan. Von hier führen zwei Routen nach Mureck an der slowenischen Grenze. Da der Weg im Uhr­zeiger­sinn beschrieben und betafelt ist, wählen wir für die folgenden zwei Wandertage die östliche Variante.

Was mich bisher vom Graben­land­trail abhalten hat, war der augenscheinlich hohe Asphaltanteil. Häufig wandert man auf verkehrs­armen Nebenstraßen zwischen den Gräben, also auf den aussichts­reichen Hügelketten, hier auch Riedel genannt. Obwohl die Marke von 500 Metern kaum überschritten wird, darf man somit durchaus von einem Höhen­wander­weg sprechen!