Bergtour

Eisenwurzenweg: Hors catégorie (Tag 20)

Was den Radlern der Tour de France die Kletterei auf die Alpe d’Huez, ist dem Eisenwurzenwanderer der Anstieg auf den Zirbitzkogel. Die knackigste Steigung der gesamten Wegstrecke liegt heute vor uns.

Die beträchtliche Differenz zwischen den 700 Metern in Judenburg und den knapp 2400 Metern des Gipfels ist übrigens der Grund dafür warum die meisten Wanderer den Zirbitzkogel von einer der vielen Hütten an seinen Hängen in Angriff nehmen. Wir hingehen kommen heute von ganz unten.

Wandern

Eisenwurzenweg: Johnsbacher Tiefgang (Tag 16)

Die Wolken von gestern abend haben sich zur Gänze verzogen und bei einem Blick aus der Hütte zeigt sich auch wohin: ins Tal.

Und dorthin werden wir heute als erstes runtergehen müssen um erst der Enns, dann dem Johnsbach jeweils flussaufwärts folgen.

Zur Abrundung des Tagespensums steht schließlich der Aufstieg zur Mödlinger Hütte am Plan.

Wandern

Eisenwurzenweg: Ennstaler Hütte (Tag 15)

So viel Enns! Die Ennstaler Hütte liegt genaugenommen zwischen dem Ennstal und dem Ennstal. Denn der obersteirische Fluss fließt in einem großen Bogen durchs Gesäuse und umrundet dabei die Hütte – naja, nicht ganz.

Auch sonst ist die Lage der Hütte traumhaft, mit perfektem Blick auf viele Gesäuseberge: Hochtor, Reichenstein, Buchstein, Kalbling… Und dieser Ausblick ist heute unser Tagesziel!

Wandern

E11: Durch den Urwald im Osten Berlins

Nochmal Berlin. Auch den letzten Tag unseres Aufenthalts widmen wir dem Europäischen Fernwanderweg E11, diesmal wandern wir allerdings im Osten der Stadt.

Die Schnittpunkte des E11 mit den S-Bahnlinien geben den Rahmen für diese Wanderung vor. Der Bahnhof Hoppegarten wird zu unserem Startpunkt, für das Ende haben wir mehrere Optionen. Und wieder erleben wir eine wunderbar grüne Wanderung, welche wir so nicht erwartet hätten.

Reisebericht

Berlin by Fernwanderweg.

Oder fahren wir nach Berlin? Ich gebe zu, die Frage löst keine Begeisterungsstürme in mir aus, zumal sich das ‚oder‘ auf eine lang geplante Wanderwoche in der Heimat bezieht.

Aber sowohl der hiesige als auch der dortige Wetterbericht sind argumentativ auf der Seite meines Schatzes und die noch verfügbaren Sparschiene-Tickets für die Fahrt im ICE-Sprinter nach Berlin überzeugen mich schnell. Und wandern tun wir trotzdem! wird mir versprochen.

So reisen wir gemütlich in die deutsche Hauptstadt, bereits am nächsten Vormittag nehmen wir die S-Bahn nach Potsdam, welches an gleich zwei Europäischen Fernwanderwegen liegt.