Grope Raabklamm
Wandern

Video: Impressionen aus der Großen Raabklamm

Diesen Blogartikel hätte es eigentlich gar nicht geben sollen, er mir einfach ‚passiert‘. Nicht, dass die tief ins oststeirische Hügelland eingeschnittene Raabklamm keinen Artikel verdient hätte, im Gegenteil!

Doch die heutige Wanderung wollte ich ohne die ständige Suche nach einem Fotomotiv oder einer Geschichte verbringen. Dementsprechend sind gezählte zwei Fotos auf meiner Speicherkarte gelandet. 😉 Stattdessen… ach, das steht im Bericht.

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In der Roßlochklamm: A schöne Leich‘!

Der Auftakt dieser Tour ist ein besonderer: Eine schmale Pforte in eine andere Welt bringt uns in ein einsames, abgelegenes Tal, nur um dort die grausige Entdeckung vom Ableben einer hier lange ansässigen Bewohnerin machen zu müssen.

Nicht ohne: Beim weiteren Versuch die genauen Todesumstände herauszufinden, müssen wir sprichwörtlich über Leichen gehen, sehen uns schon selbst in den bereitgestellten Holzpyjama schlüpfen und unterziehen die üblichen Verdächtigen Verhörmethoden, die mit der Genfer Konvention nicht 100%ig in Einklang zu bringen sind.

Als wir am Ende sogar eingeladen sind, von der Leiche zu schmausen, lehnen wir doch besser ab und lachen uns stattdessen lieber über die Grabrede schlapp.

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Das wilde Rauschen der Vorderkaserklamm

Nach unserer mehrwöchigen Tour am Südalpenweg sehnen sich die Füße ein wenig nach Hochlage. Zwei gemütliche Wochen in der Augustmitte verbringen wir daher im Pinzgau.

Doch sind die Beine einmal an den regelmäßigen Auslauf gewöhnt, geht es ganz ohne Gehen doch nicht mehr. Wir zücken das Klamm-Wanderbüchlein, welches uns bereits schöne Wanderungen am tosenden Wasser beschert hat. Diesmal schickt es uns in die Vorderkaserklamm in der Nähe von Lofer.

Und wir werden wieder nicht enttäuscht.

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Teuflisch: Die Loferer Saalachschlucht

Der Osterhase hat mir ein Wander­bücherl über Österreichs Schluchten und Klammen ins Nest gelegt. Vermutlich hat er dies nicht ganz uneigen­nützig getan, denn bereits für den Ostermontags­spaziergang konsultieren wir das Büchlein, auf Tour 23b: Teufels­schlucht fällt unsere Wahl.

Vor Ort senkt ein rotes Schild unsere hoch­gesteckten Erwartungen. Der aktuelle Weg­zustand in zwei Worten zusammen­gefasst:

Hochwasser. Kaputt.

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Heiligengeist­klamm, dienstlich.

Wandern in Bandwurm-Formation? Ruhe und Einsamkeit ziehe ich dem ja normalerweise vor, aber wenn der gemeinsame Firmenausflug rund 150 KollegInnen in die Heiligengeistklamm führt, will ich eine Ausnahme machen.

Vor über einem Jahr wurde die Klamm von den Naturgewalten übel zugerichtet. Schnee und Eisregen haben damals der Klamm ein neues, grünes Gesicht gegeben.

Das Programm sieht neben Wanderung durch die Klamm und zur Kirche am Osterberg auch zahlreiche Buschenschänken entlang des Weges vor, wo getratscht, getrunken, gegessen und der Tag genossen werden kann.

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Wild. Wandern? Soboth!

Unter „Wild Wandern“ versteht man im Ort Soboth das freie, weglose Erkunden von unberührten Tälern und Schluchten.

Die Fotos im Wanderfolder erwecken den Eindruck, dass es sich dabei um gemütliches, aber wegloses Steigen über Felsblöcke am Ufer des Feistritzbachs handelt. Das Internet weiss dazu auch nicht wesentlich mehr.

Für uns Grund genug zu einer eigenen Erkundungsmission aufzubrechen. Und siehe da, der „Weg“ hält mehr als er verspricht…

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Schlossklamm: Grünes Wasser, nasse Füße.

An einem bewölkten Pfingstmontag darf es auch einmal ein Ausflug in einen engen Graben sein. Wobei es sich bei der Schlossklamm um einen Graben allererster Güte handelt!

Als Schlossklamm wird der untere Teil der Großen Raabklamm zwischen Jägerwirt und Buchbauersteg bezeichnet, über diesem Abschnitt thront Schloss Gutenberg. Durch die Klamm führt kein Pfad, den Weg über Steinblöcke, Felsbänder und gegebenenfalls auch quer durch das grüne Wasser muss sich jeder selbst suchen.

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Sigmund-Thun-Klamm & Klammsee

Für einige wenige Unter­nehmungen erweist sich der verregnete Sommer als Vorteil. Klamm­besuche etwa bieten heuer durch den erhöhten Wasser­stand einen wesentlich größeren Erlebnis­faktor.

Dass wir genau eine Regen­pause erwischen, um die Sigmund-Thun-Klamm bei Kaprun zu durch­wandern ist natürlich besonderes Glück.