Wandern

663 gute Gründe vom Wald- ins Weinviertel zu wandern!

Die sanften Formen des Wein- und Waldviertels bieten ohnehin ausreichend Motivation, das Gebiet an der Schnittstelle dieser beiden niederösterreichischen Landschaften zu erwandern. Wer da noch weiterer Gründe bedarf, dem werden sie spätestens nach den ersten Schritten am Wald-Weinviertel-Weg per Silbertablett serviert.

Markiert mit der Wegnummer 663 verbindet der etwa 46 km lange Weg Rosenburg im Kamptal mit der Stadt Retz im westlichen Weinviertel. Beide Enden des Weges sind mit der Bahn gut zu erreichen, wir nutzen dies um ein ‚Wien-Wochenende‘ bequem um zwei Wandertage zu verlängern.

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Thayatalweg: Drosendorf – Retz

Im Hoch oben im Norden Österreichs bekommen wir es diesmal mit zwei ganz besonderen Schlingeln zu tun: Die Thaya lässt hier keinen Bogen aus und der Thayatalweg tut es ihr gleich.

Halb Niederösterreich werden wir an diesem Wochenende nicht erwandern – aber zumindest doch zwei Viertel: Wald und Wein.

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Grenzlandweg 07: Retz – Langenzersdorf

Frühmorgens um 5:48 Uhr drücke ich mir am Bahnhof Langenzersdorf eine Fahrkarte nach Retz aus dem Automaten. Gutes Timing nach über 200 km Anfahrt! Denn nur zwei Minuten später sitze ich im Zug ins Weinviertel.

Mit umsteigen in Korneuburg erreiche ich Retz pünktlich um 7:12 Uhr, nun beginnt also eine neue Etappe am Weitwanderweg 07. In drei Tagen wird sie mich über 93 Kilometer zurück nach Langenzersdorf vor den Toren Wiens führen.