Bergtour

Rupertiweg 10: To Biwak or not to Biwak?

Nur wenige Kubikmeter Geborgenheit bietet die Kaponig-Biwakschachtel vor den Gewalten, welche das Gebirge für die Hochtouristen gelegentlich bereit hält. Die kleine Blechhütte befindet sich am Höhenweg, welcher die Einsamkeit der Kärntner Reißeckgruppe durchquert.

Mit dem Plan, dort die Nacht zu verbringen, entsteigen wir in Mallnitz dem Schnellzug. Dementsprechend bepackt schreiten wir zur Tat: Schlafsack, Matte und jede Menge Ess- und Trinkbares beschweren unsere Rucksäcke.

Wandern

Rupertiweg 10: Wandern ist blöd!

Der Wanderflow ist eine flüchtige Substanz. Es gibt sie, die Tage an denen man dem Spaß einfach nur hinterher hecheln kann und heute ist so einer. Steile Wege, falsche Abzweigungen, Hitze, hässliche Forststraßen, Probleme mit den Schuhen. Wenn’s kommt, dann ordentlich.

Aber ich will nicht jammern, in aller Früh ist die Welt noch in Ordnung. Auf der Techendorfer Brücke spaziere ich über den Weißensee und freue mich über die kühlen Temperaturen.

Wandern

Rupertiweg 10: Hütte, Gipfel, Alm & See.

Der Weißensee ist der höchstgelegene Badesee Kärntens, das hat man mir im Gymnasium eingetrichtert. Beim berühmten Manöver mit Stecknadel und Landkarte hätte ich hingegen alle anderen Gegenden Kärntens zuerst durchlöchert.

Doch heute wird mir diese Wissenslücke keine Sorge bereiten, denn die Markierung des Rupertiwegs wird mich zielgenau an das Nordufer des Weißensees führen. Und das kann beim Wandern schon eine gehörige Motivation bedeuten.

Wandern

Rupertiweg 10: Nur bergauf statt viel bergab

Der erfreuliche Plan für heute: Mit der Seilbahn auf den Untersberg ‚erklimmen‘, dort die Fährte des Rupertiwegs aufnehmen und den größeren Teil des Tages talwärts zum Königssee wandern.

Eigentlich. Denn bergab werde ich heute keinen einzigen Meter gehen. Und das kam so:

Ganz vorbildlich ist bereits am Vorabend alles gerichtet für einen frühen Aufbruch. Um 5:45 werde ich morgen im Zug nach Norden sitzen. Doch dann…

Bergtour

Rupertiweg 10: Treppauf ins Lichtermeer!

Eine gemütliche Zeltnacht am Untersberg, zu meinen Füßen das Salzburger Lichtermeer sowie ein Weiterkommen am Rupertiweg bis Berchtesgaden. So habe ich mir das Wochenende vorgestellt.

Was ich noch nicht weiß: Wieder einmal werde ich die Zeltausrüstung umsonst auf einen Berg tragen, wie so oft kommt es anders als man denkt.

Wandern

Rupertiweg 10: Finale in der Mozartstadt

Früh beginnt der heutige Tag, sehr früh. Punkt sechs Uhr weckt mich das Handy, keine 20 Minuten später schleiche ich auf leisen Sohlen aus meinem Quartier. Heute ist mein letzter Tag am Rupertiweg und am frühen Nachmittag will ich einen Zug in die Heimat erwischen.

Weit ist es ja nicht mehr bis Salzburg, gerade 20 Kilometer noch, aber ein paar kleinere Hügel wollen noch überschritten werden.

Wandern

Rupertiweg 10: Wald, Moor & Asphalt

Die „Berge“ des Hausruck und des Kobernaßuer Waldes habe ich hinter mir gelassen, mit Höhenmetern wird die heutige Etappe nur sehr spärlich gewürzt sein. Doch das kommt mir sehr entgegen: gestern war ein langer Tag und auch heute habe ich mir wieder einiges vorgenommen.

Ein kürzerer Erholungstag ist dann für morgen eingeplant. Versprochen!

Wandern

Rupertiweg 10: Knusper, knusper, Kobernäußchen…

Heute werde ich wieder viel Wald sehen. Erst muss ich noch mit dem Hausruck abschließen, danach beginnt der Kobernaußerwald. Aber wo genau der eine aufhört und der andere anfängt, darüber streiten sogar die Geographen. Aber zusammen ergeben die beiden eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas.

Und ich darf es der Länge nach durchqueren…