Zentralalpenweg 02: Hainburg – Feldkirch

Der Zentralalpenweg ist mit 1200 km der längste der zehn Weitwanderwege des Österreichischen Alpenvereins. Dem Alpenhauptkamm folgend durchquert der „02er“ Österreich auf ganzer Länge. Der Beginn des Zentralalpenwegs liegt in Hainburg, den höchsten Punkt erreicht er in der Venedigerscharte. Neben der hochalpinen Strecke existiert jedoch im Westen auch eine gletscherfreie Variante (02A), die es auch Alleinwanderern ermöglicht, den Weg nach Feldkirch zu absolvieren.

Zentralalpenweg

Durch öffentliche Verkehrsmittel ist der Zentralalpenweg gut erschlossen und eignet sich daher ausgezeichnet, in Etappen absolviert zu werden. Ich bin den gesamten Zentralalpenweg in den vergangenen Jahren in zwei- bis fünftägigen Touren (auf der Route 02A) gewandert und stelle auf dieser Seite die wesentlichen Informationen zusammen.

Tourenbeschreibung, Karte, GPS, Unterkünfte, Literatur

Tourenberichte & Routenbeschreibungen

Zentralalpenweg Heidentor Neusiedlersee & Leithagebirge: Als Fleißaufgabe starten wir von Bratislava, einen zusätzlichen Tourentag widmen wir diesem ‚Prolog‘. Von der slowakischen Hauptstadt marschieren wir über den Hundsheimer Berg nach Hainburg zum eigentlichen Startpunkt des Zentralalpenwegs.

Der folgende Tag verläuft flach und führt uns über Petronell-Carnuntum und Parndorf zum Neusiedlersee. Nach Übernachtung in Breitenbrunn ist das Leithagebirge der Länge nach zu überschreiten. 18 Kilometer später endet die Etappe mit bereits brennenden Fußsohlen am Bahnhof von Wiesen. April 2012, 3 Tage, 121.7 km.


Zentralalpenweg Rosalia Von Wiesen über die Rosalia in die Steiermark: Mit der Bahn reisen wir wieder nach Wiesen, vom Bahnhof ist es noch eine gute Stunde bis in die bekannte burgenländische Gemeinde. Durch sanftes Hügelland erreichen wir die imposante Burg Forchtenstein, von wo der Aufstieg zur Kapelle am höchsten Punkt des Rosaliengebirges beginnt. Über lange Rücken wandern wird nach Kobersdorf, wo sich die Quartiersuche das einzige Mal am Zentralalpenweg schwierig gestaltet.

Am zweiten Tag marschieren wir auf Nebenstraßen durch die Bucklige Welt nach Krumbach Markt. Ein letzter Anstieg bringt uns zur steirischen Grenze von wo es nach Tauchen am Fuße des Wechsels geht. April 2012, 2 Tage, 77.5 km.


Zentralalpenweg Stuhleck Hochwechsel & Fischbacher Alpen: Mein eigentlicher Auftakt am Zentralalpenweg, 2011 habe ich mit dem steirischen Abschnitt begonnen. Vom Bahnhof Tauchen gehe ich zuerst nach Osten zur steirisch-niederösterreichischen Grenze. Von dort nehme ich den Hochwechsel in Angriff. Über Feistritz- und Pfaffensattel erreiche ich schließlich das Alois-Günther-Haus am Stuhleck. Der zweite Tag bringt mich in Peter Roseggers Waldheimat, auf die Schanz und zum bekannten Wallfahrerwirt am Straßegg.

Am dritten Tag wähle ich die Variante 02A, der Hochschlag ist das erste, steile Gipfelziel. Auf den Abstieg zum Eibeggsattel folgt eine lange Höhenwanderung zum Gipfel des Rennfelds. Nun noch zwei Stunden lang bergab bis Bruck an der Mur. Mai 2011, 3 Tage, 117.6 km.


Zentralalpenweg Rossbachkogel Überschreitung der Gleinalpe: Noch am Vorabend steigen wir von Bruck an der Mur zum Hochangerschutzhaus auf, denn morgen erwartet uns ein langer Tag am Zentralalpenweg. Dieser beginnt mit dem leicht fallenden Weg zum Eisenpass, von wo es steil hinauf zu den drei Pfarren geht. Über den Herrenkogel erreichen wir die Hochalm und das Forsthaus Almwirt. Am Pöllasattel beginnt der Aufstieg zur Fensteralm. Ein unbewaldeter Gipfel nach dem anderen will bezwungen werden, erst nach 10 Stunden Tagesgehzeit beginnt am Speikkogel der Abstieg zum Gleinalmschutzhaus.

Am nächsten Tag streben wir über Rossbachkogel und Terenbachalm dem Steinplan zu. Ab hier geht’s bergab nach Knittelfeld. Juni 2011, 2½ Tage, 67.3 km.


Zentralalpenweg Ingeringsee Seckauer & Triebener Tauern: Mit einer Marathondistanz wartet der erste Tag auf. Von Knittelfeld führt der Zentralalpenweg auf den Tremmelberg und seinen Turm im Gebirge, von wo wir die Aussicht genießen. Beim Stift Seckau beginnt ein 20 Kilometer langer Asphaltspaziergang, unterbrochen nur vom Mittagessen in Ingering II. Alles hat irgendwann ein Ende und vom Ingeringsee aufs Kettentörl sind wieder schöne Wanderwege angesagt. Dann nur mehr runter zur Bergerhube.

Der nächste Tag lässt uns am Knaudachtörl erstmals am Zentralalpenweg die 2000-Meter-Marke knacken. Sonntagskogel und Geierkogel erleben wir nur im Regen, erst beim Abstieg nach Hohentauern zeigt sich das Wetter wieder von der sonnigen Seite. Mai 2011, 2 Tage, 62.2 km.


Zentralalpenweg Ingeringsee Rottenmanner & Wölzer Tauern: Am Nachmittag angereist und von Hohentauern zur Edelrautehütte marschiert. Darauf folgt ein Tag der Superlative am Zentralalpenweg: beinahe 3000 Höhenmeter in 14 Stunden. Der Große Bösenstein ist Fleißaufgabe, ab dem Kleinen Bösenstein beginnt eine lange einsame Wanderung. Zinkenkogel, Geierkogel, Hochschwung, Seitnerzinken, Breiteckkoppe und Kreuzberg stellen nur eine unvollständige Aufzählung der 2000er auf dem Weg zur Planneralm dar. In der Nacht randaliert ein Hüttengast.

Frisch ausgeschlafen überschreite ich die Karlspitze und gelange nach Donnersbachwald, die Gstemmerscharte bringt mich schließlich ins Sölktal, wo in St. Nikolai für diesmal Schluss ist. Juli 2011, 2½ Tage, 68.6 km.


Zentralalpenweg Klafferkessel Vier Tage in den Schladminger Tauern: Von St. Nikolai im Sölktal marschieren wir vorbei am Hohensee und auf die Schimpelscharte. Durch ein großes Geröllfeld erfolgt der Abstieg zur Rudolf-Schober-Hütte. Hubenbauertörl, Hinterkarscharte und Rantentörl müssen am Weg zur Breitlahnhütte überschritten werden.

Mit der Hochwildstelle gönnen wir uns am dritten Tag einen Abstecher der Sonderklasse. Einer meiner Lieblingsberge! Die Nacht verbringen wir in der Preintalerhütte. Die Seen im Klafferkessel sind ein weiteres Highlight in den Schladminger Tauern. Vom Greifenberg sehen wir das erste Mal am Zentralalpenweg den Großglockner bevor wir hinuntersteigen zur Gollinghütte. Herannahendes Schlechtwetter zwingt uns zum Abbruch. August 2012, 4 Tage, 57.3 km.


ZentralalpenwegRotmandlspitze Schladminger Tauern, Teil 2: Von der Gollinghütte geht es flach weiter in den Gollingwinkel, ab dort dafür umso steiler hinauf zur Gollingscharte. Der Höhenweg zur Trockenbrotscharte ist gesperrt, also muss ich den Weg über die Landawirseehütte nehmen. Ein weiter Bogen bringt mich zur Keinprechthütte, wo der knackige Aufstieg zur Rotmandlspitze, meinem Biwakplatz beginnt. Die Nacht unter freiem Himmel bleibt die einzige am Zentralalpenweg.

Der Morgen beginnt mit dem Downhill zu den Giglachseen, am Znachsattel frühstücke ich bei herrlichem Panorama. In der Akarscharte zwischen den Kalkspitzen betrete ich Salzburger Boden. Vorbei am Oberhüttensee geht es hinauf zur Seekarscharte, wo das Etappenziel Obertauern bereits sichtbar ist. September 2011, 2 Tage, 36.7 km.


Zentralalpenweg in den Radstädter Tauern Durch die Radstädter Tauern: Vom frühlingshaften Obertauern führt mich der Weg zur Südwiener Hütte, die ich allerdings rechts liegen lasse. Hinauf geht’s ins Windfeld und zur Taferlscharte. Durch ein weites Kar erreiche ich den Rotwändersee und die Jakoberalm. Ich übernachte allerdings erst im Winterraum der damals geschlossenen Franz-Fischer-Hütte.

Morgens gehe ich über zahlreiche Schneefelder weiter auf die Weißgrubenscharte und zur Tappenkarseehütte. Hier teilt sich der Zentralalpenweg, ich entscheide mich für die Variante 02A und steige über das Draugsteintörl nach Hüttschlag ab. Schon müde mache ich mich an den langen Aufstieg zum Gamskarkogel, wo gerade Sonnwend gefeiert wird. Der 1600 Höhenmeter lange Abstieg bringt mich vorbei an der Rastötzenalm nach Bad Hofgastein. Juni 2012, 2½ Tage, 65.8 km.


Zentralalpenweg Rauris Vom Gasteinertal zum Zeller See: Am bis dato heißesten Tag des Jahres mache ich mich an den Aufstieg vom Bahnhof Bad Hofgastein über die Biberalm zur Seekarscharte. Ebensolang ist der Abstieg nach Rauris, wo eine schöne Talbodenwanderung beginnt. Am Ende des Tages durchquere ich noch die Kitzlochklamm und marschiere der Salzach entlang bis nach Taxenbach.

Neuer Tag, gleiches Spiel: Bis ich das Statzerhaus am Hundsstein erreiche ist der Vormittag Geschichte. Weiter zuerst eben auf einem schönen Höhenrücken bis der Abstieg nach Thumersbach beginnt. Der Zeller See muss noch umrundet werden bis ich am Bahnhof in Zell am See wieder die Heimreise antreten kann. Juli 2012, 2 Tage, 61.3 km.


Zentralalpenweg Pinzgauer Spaziergang Pinzgauer Spaziergänge: Der Seilbahn von Zell am See auf die Schmittenhöhe ziehen wir den Weg zu Fuß vor. Bei der Pinzgauer Hütte beginnen wir am nächsten Tag den Pinzgauer Spaziergang, einen ganzen Tag wandern wir mit Blick auf die Hohen Tauern. Abends erreichen wir den Pass Thurn, unser zweites Nachtquartier.

Von Mühlbach steigen wir zum Wildkogel auf. Quartierprobleme lassen uns aber über die Geigenscharte bis zum Gasthof Rechtegg weitergehen. Unser Gipfelziel am dritten Tag ist das Kröndlhorn, vorbei am Salzachursprung erreichen wir Königsleiten. Ein kurzer Regenschauer begleitet uns nach Gerlos, bereits im Bundesland Tirol gelegen. Tag fünf bringt mit der Gerlosstraße den unangenehmsten Abschnitt am Zentralalpenweg. Ab Maria Rast sind wir wieder auf Wanderwegen nach Hippach im Zillertal unterwegs. August 2012, 4½ Tage, 130.2 km.


Am Zentralalpenweg zum Rastkogel Über die Tuxer Alpen: Mit fast 2200 Höhenmetern am Stück wartet diese Etappe mit der längsten Steigung am Zentralalpenweg auf. Von Hippach im Zillertal auf den Rastkogel geht mir ganz schön die Puste aus, da hilft auch die Suppe in der Rastkogelhütte nichts mehr. Erst in der Weidener Hütte auf der anderen Seite des Berges kann ich ausschlafen.

Wieder fit ist der Aufstieg zum Grafennsjoch ein Klacks, hinunter zur Lizumer Hütte quere ich ein militärisches Übungsgebiet. Mit Geier und Lizumer Reckner besuche ich anschließend die höchsten Gipfel der Tuxer Alpen. Durch die Obere Knappenkuchl weglos zur Naviser Hütte, ein Quartier suche ich erst in Navis. Ohne schnellen Erfolg marschiere ich weiter nach Matrei am Brenner. Am nächsten Tag ist’s nur noch ein kurzer Hupfer über Maria Waldrast nach Fulpmes im Stubaital. August 2012, 2½ Tage, 80.0 km.


Zentralalpenweg Franz Senn Weg Franz-Senn-Weg & Schafgrübler: Erst zwei Jahre später kehre ich nach Fulpmes zurück, um am Zentralalpenweg fortzusetzen. Das erste Tagesziel ist die Starkenburger Hütte. Von dort geht’s weiter zum Schlicker Schartl und Seejöchl, wo der aussichtsreiche Franz-Senn-Weg beginnt. Die geschlossene Seducker Hochalm macht mir einen Strich durch die Zeltpläne, so bekomme ich erst in der Franz-Senn-Hütte zu essen, da kann ich auch gleich dort schlafen.

Am nächsten Tag gehe ich hinauf zum Großen Horntaler Joch, den Abstecher auf den Schafgrübler lasse ich mir nicht nehmen. Auf der anderen Seite des Jochs steige ich ab nach Lüsens und weiter talauswärts nach Praxmar. Hier breche ich ab, bis zur nächsten Busstation in Gries im Sellrain ist es aber noch ein weiter Fußmarsch. Juli 2014, 2 Tage, 49.3 km.


Zentralalpenweg Wilhelm Oltrogge Weg Von Praxmar ins Ötztal: Schon zwei Wochen später geht’s in Praxmar weiter. Zum Aufwärmen erklimme ich das Satteljoch, um auf der Hinterseite zur Pforzheimer Hütte abzusteigen. Nach kurzer Rast wartet das Gleirschjöchle als zweiter Übergang heute. In der Guben-Schweinfurter-Hütte teile ich mein Zimmer einem Markierungstrupp der DAV Sektion Schweinfurt, der auch für meinen Weg verantwortlich ist.

Von der Hütte geht’s hinauf zur Hochreichscharte, den Abstecher auf den 3010 Meter hohen Hochreichkopf kann ich nicht auslassen. Einen höheren Gipfel werde ich entlang des Zentralalpenwegs 02A nicht finden. Mit dem dem Wilhelm-Oltrogge-Weg folgt ein anspruchsvoller Abschnitt, bei der Ruine der Alten Bielefelder Hütte beginnt der Abstieg ins Ötztal. In Tumpen ist diese Etappe zu Ende. Juli 2014, 2 Tage, 36.0 km.


Zentralalpenweg Erlanger Hütte Vom Ötztal ins Pitztal und weiter ins Obere Inntal: Da wir in Tumpen bereits übernachtet haben, starten wir früh, um der Hitze zu entgehen. Die erste Rast halten wir auf der Gehsteigalm, von dort ist es noch ein langer Anstieg bis zur Erlanger Hütte, einer der schönsten Hütten am Zentralalpenweg.

Am Folgetag überschreiten wir den Wildgrat (2971m), umrunden den Hochzeiger und steigen über den Bärensteig nach Jerzens ab, wo wir etwas abgelegen übernachten. Am nächsten Tag schlagen wir dem Wetter ein Schnippchen und erreichen über Piller und die Pillerhöhe rechtzeitig Prutz im Inntal. Zu regnen beginnt es erst auf der Heimfahrt. August 2015, 3 Tage, 47.2 km.


Zentralalpenweg Serfaus Durch die Samnaungruppe: Die ÖBB machen dank dem Zentralalpenweg ein gutes Geschäft mit mir, aber ich genieße die langen Bahnfahrten. Am Nachmittag marschiere ich von Prutz nach Ried im Oberinntal, wenig später steil hinauf nach Serfaus. Gut ausgeschlafen wandere ich eine Forststraße zum Kölner Haus, wo ich kurz den Weiterweg suchen muss. Über den Furglersee hinauf ins Furglerjoch. Der Abstecher auf den Furgler lohnt sich nicht nur der Höhe von 3004m wegen.

Nach kurzer Rast auf der Ascher Hütte beginnt der lange Abstieg ins Paznauntal, zusätzliche Umwege erkaufe ich mir durch Unaufmerksamkeit. Aber zum Glück beherbergt mein Hotel in See auch eine Pizzeria. Am nächsten Tag geht’s über den überraschend schönen Paznauntalweg ins überraschend hässliche Ischgl. August 2015, 2½ Tage, 56.3 km.


Zentralalpenweg Verwall Zwei Tage im Verwall: Diesmal bringt mich der Nachtzug in den Westen, bereits um 7 Uhr kann ich in Ischgl starten. Die Etappe beginnt mit einem Marsch taleinwärts nach Mathon, dort zweigt der Weg rechts hinauf zur Friedrichshafener Hütte ab. Top Spaghetti! Frisch gestärkt gehe ich weiter bis ich aufs Muttenjoch. Die jüngsten Schneefälle haben hier schon ihre Spuren hinterlassen. Und kurz vor der großen Heilbronner Hütte quere ich zum ersten Mal die Grenze zum Bundesland Vorarlberg.

Der Wormser Höhenweg beschäftigt mich am folgenden Tag. Valschavieljöchle, Grat, Furkla und Kreuzjoch muss ich bewältigen, bis ich bei der Wormser Hütte einlaufe. Und weil’s so schön ist hänge ich den langen Abstieg nach Schruns auch gleich an. Eine gute Startposition für die letzte Etappe! September 2015, 2 Tage, 47.7 km.


Zentralalpenweg Feldkirch Durch den Rätikon ans Ziel: Auf Schruns folgt Tschagguns, etwas abseits der Markierung steige ich zur Lindauer Hütte auf. Über den Öfapass geht’s zum Schweizer Tor. Ich bleibe in Österreich und komme zum Lünersee. Der Weg zur Totalphütte rundet den langen Tag ab.

Am Morgen vereiteln dunkle Wolken den Weg über die Schesaplana und ich weiche auf die sonnigen Almen der Schweiz aus. Mit Liechtenstein betrete ich bei der Pfälzer Hütte das vierte Land auf meiner Tour. Bis zur Sücka schaffe ich es noch an diesem Tag. Am nächsten, letzten Tag wandere ich über den Fürstensteig auf den Garsellakopf und die Drei Schwestern. Nun muss ich nur mehr bergab, die Feldkircher Hütte bietet die letzte Einkehrmöglichkeit bevor der Zentralalpenweg in Feldkirch sein Ende findet. September 2015, 3 Tage, 69.9 km.


Übersichtskarte

Am Zentralalpenweg 02 quer durch Österreich
Zu Fuß durchs ganze Land: Am Zentralalpenweg 02 quer durch Österreich

GPS Downloads

Die GPS-Tracks meiner Route (inkl. aller Abweichungen, Abstecher, Zustiege etc.) als Download.

Die „offiziellen“ Zentralalpenweg-Routen (via Lonvias OpenStreetMap-basierender Wanderkarte mit GPX-Downloadmöglichkeit):

Wanderführer

Wanderführer zum Zentralalpenweg sind im Eigenverlag der ÖAV Sektion Weitwanderer erschienen und über Freytag & Bernd in Wien zu beziehen. Ebenfalls erhältlich in der Wanderabteilung der Buchhandlung Moser in Graz.

Unterkünfte

In den folgenden Unterkünften habe ich am Zentralalpenweg übernachtet, ich war meist zufrieden. Wenn mir etwas besonders in Erinnerung geblieben ist (positiv oder negativ) ist dies extra vermerkt.

  • Hotel Goldener Anker, Hainburg (Frühstück top, Eisenbahn vor dem Fenster)
  • Turmhof, Breitenbrunn
  • Gasthof Hafenscher, Oberpetersdorf
  • Alois Günther Haus, Stuhleck
  • Strosseggerwirt, Straßegg (legendärer Wirt!)
  • Hochangerschutzhaus
  • Gleinalmschuzhaus
  • Bergerhube, Triebental
  • Edelrautehütte
  • Plannerhütte (mittlerweile geschlossen!)
  • Rudolf Schober Hütte
  • Breitlahnhütte
  • Preintalerhütte (für die Größe sehr gut organisiert)
  • Bad Gasteinerhütte (Sonnwendfeier!)
  • Taxenbacher Hof (beim Check-in sehr bemüht, mir ja nicht versehentlich ein Doppelzimmer zu geben)
  • Pinzgauer Hütte
  • Berghotel Breitmoos, Pass Thurn (gutes Steak)
  • Gasthof Rechtegg (großes Zimmer)
  • Grubachhof, Gerlos (Aufpreis bei Bankomatzahlung)
  • Weidener Hütte
  • Parkhotel Matrei (****, meine teuerste Unterkunft am Weg)
  • Franz Senn Hütte (Ungustl als Tischnachbar, dafür kann die Hütte aber nix)
  • Guben-Schweinfurter Hütte
  • Gasthof Plattner, Tumpen
  • Erlangener Hütte (gewinnt den Preis für die beste Hütte am Zentralalpenweg!)
  • Gasthof Schön, Jerzens (Für unangekündigte Gäste nur kleine Speisekarte)
  • Hotel Lawens, Serfaus (Frühstück top!)
  • Hotel Al Torrente, See (Pizzeria im Haus!)
  • Heilbronner Hütte
  • Hotel Taube, Schruns (großes Zimmer, Grillteller mau)
  • Totalphütte (Riesenportion)
  • Berggasthof Sücka (Steirische Wirtin, Liechtensteinisches Preisniveau)
  • Hotel Bären, Feldkirch

Noch Fragen?

Falls noch Fragen zum Zentralalpenweg offen geblieben sind, beantworte ich sie gerne! Bitte einfach in den Kommentaren posten!

8 thoughts on “Zentralalpenweg 02: Hainburg – Feldkirch

  1. Grüß Dich Gert,

    hast Dir echt viel Mühe gemacht Deine Zentralalpen Wanderberichte zusammen zu stellen! Vielleicht wandere ich eine leichte Etappe nach.

    Herzlichen Gruß
    werner-p

  2. Danke für die Zusammenstellung deiner Wanderberichte auf diesem WWW (hast Dir wirklich viel Mühe gemacht). *thumbs up*
    Diese wird mir (hoffentlich) bei meiner Etappenplanung sehr hilfreich sein!

  3. Lieber Blogger,
    der Hinweis auf die 02-Literatur ist unvollständig. Standardwerk ist (noch immer) Peterka, Zentralalpenweg 02, in der aktuellen 6. Auflage. Der Unterschied macht’s: Fritz Peterka ist den Weg sechs Mal en suite gegangen, wie das mit dem Autor des dreibändigen Werkes ist, na ja…

    Bestellung bei Wienerland, 2103 Langenzersdorf, Pamesserg. 13, office@ wienerland.at

    1. Das Werk von Peterka kenne (und besitze) ich natürlich, meine Empfehlung gilt ihm aber nicht und ich sehe es auch nicht als „Standardwerk“. Lasse den Hinweis darauf der Vollständigkeit halber aber gerne hier stehen.

      Ich beneide Peterka durchaus um seine beeindruckenden Gehzeiten, aber dem Normalwanderer sind sie nicht zu empfehlen. Wenn er z.B. seine Leser auch nach seinen „sechs Begehungen en-suite“ in 2 1/4 Stunden von Fulpmes auf die Starkenburger Hütte (immerhin 1300 Hm) schicken will, halte ich das eigentlich für bedenklich. Ich möchte mir keinen Wanderer vorstellen, der sich daraufhin um 17 Uhr denkt, „Ach, da gehe ich auch noch schnell hoch“ und dann in die sichere Dunkelheit marschiert.

      Eine Web-Seite mitÄnderungen ggü. der letzten Ausgaben vermisse ich ebenfalls (vgl. Alpenverein) und die Wegbeschreibungen sind mir manchmal zu knapp.

      Ich hab’s mit dem Bücherl wirklich probiert, nach zwei Etappen blieb es dann aber zu Hause. Ausreichend, um von Hainburg nach Feldkirch zu kommen ist es allemal, besser fand ich die AV-Führer.

    1. Hi Robert,

      Thanks for adding this here, I know this of course (and must say your video is very popular among Austrian long distance hikers)!

      I’m currently thru-hiking the 05, which parallels the 02 in the Gleinalm area. Do you remember Gleinalm Schutzhaus? I just spent the night there (well, actually in the little shelter next to it, because the main hut is not open yet for the season)

      Best regards,
      Gert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.