Wanderweg 1 – Ruine Gösting

Allgemeine Informationen zum Wanderweg 1 – Ruine Gösting:

Name Wanderweg 1
Kurz­beschreibung Der Wanderweg 1 verläuft wie folgt: Hauptplatz Gösting – Ruine Gösting – Judendorf-Straßengel – Hauptplatz Gösting. Über die Varianten 1a, 1b kann die Runde etwas abgekürzt werden.
Länge 12 km
Wegnummer 1, Varianten: 1a, 1b, 1c
Markierung rot-weiss-rot mit schwarzer Zahl 1 im weissen Streifen

Wegbeschreibung

Unser Weg beginnt am Hauptplatz in Gösting (Endstation der Buslinien 40 und 85) wo wir uns für den folgenden steilen Aufstieg noch mit Proviant eindecken können (Cafe Konditorei Renn, Bäcker Hubert Auer) und ein öffentliches WC vorfinden.

Der Ruinenweg testet gleich in den ersten Minuten unsere Fitness, wird aber bald flacher und geht auf halber Strecke in eine Schotterstraße über. Vorbei an einem Weingarten erreichen wir – der Ruine Gösting bereits sehr nahe – eine Wegkreuzung in einem Sattel.

Hier können wir auf einem immer schmaler werdenden Weg der Cholerakapelle einen Besuch abstatten, wo wir auch an Wochenenden einen ruhigen Rastplatz vorfinden. Lohnenswert ist jedenfalls der kurze Abstecher zum Jungfernsprung mit gutem Ausblick auf das Murtal nördlich von Graz.

Wollen wir uns – nach der Besichtigung der Ruine – mit einer kurzen Runde begnügen, weist uns hier eine grüne Wegtafel auf die Wegvariante 1a hin, die uns direkt nach Raach hinunter bringt, von wo wir nach Gösting zurückkehren können.

Wir aber gehen weiter zur Burgruine und erklimmen den Burgfried. Nach Einkehr in der Burgtaverne setzen wir auf dem Forstweg fort, halten uns bei einer Gabelung links bis wir das vor sich hin tröpfelnde St. Annen Bründl erreichen. Hier kürzen wir auf einem Steig einige Serpentinen ab bis wir wieder auf die Forststraße treffen. Wenig später in einem Sattel erwartet uns eine Rastbank.

Die ausgezeichnete Beschilderung leitet uns nun in sanftem Auf und Ab zu einer Weggabelung im Bereich des Frauenkogels, wo wir uns zwischen zwei Abstiegsvarianten entscheiden müssen. Empfehlenswert ist ein Abstecher auf den Frauenkogel mit den Überresten der ehemaligen Goldhahnwarte. Rastplätze und Gipfelbuch.

Wanderer, die den Hauptweg 1 für den Abstieg gewählt haben, müssen vom Frauenkogel ein kurzes Stück zurück gehen, und sich beim Wegweiser rechts hinunter wenden. Nach einer weiteren Rechtskurve zweigt links ein bald breiter werdender Steig ab. Nach einer weiteren Kurve erneut links hinunter, noch eine Forststraße wird leicht versetzt gequert.

Ein Fahrweg bringt uns schließlich in die Nähe der Wallfahrtskirche Straßengel, der wir uns kurz über die Zufahrtsstraße nähern. Noch vor der Kirche zweigt rechts ein Fußweg ab, der uns entlang der Stationen eines Kreuzwegs hinunter an den Rand von Judendorf bringt. Wollen wir den Ort aufsuchen wandern wir geradeaus weiter um einzukehren oder für den Heimweg die S-Bahn zu nützen.

Andernfalls wenden wir uns bei den ersten Häusern nach rechts und gehen am Hangfuß erst auf einem Wiesenweg, dann durch Siedlungsgebiet bis wir auf die Hauptstraße und das Gh. Posch treffen.

Haben wir am Frauenkogel die direktere Variante 1b gewählt, müssen wir im Abstieg darauf achten, eine Abzweigung nach rechts nicht zu verpassen und treffen am Ende des erwähnten Wiesenwegs wieder auf den Hauptweg.

Der Hauptstraße folgen wir nur kurz, dann zweigt bei einer Tafel, welche auf ein Naturschutzgebiet hinweist, rechter Hand ein Steig ab. Dieser führt ca. 20 Höhenmeter oberhalb der Straße und wird uns bis an den Ortsrand von Raach den asphaltierten Radweg ersparen. An der Bushaltestelle Oberraach (Linien 120, 121 nach Graz) gehen wir geradeaus weiter und biegen im Ort rechts zum Waldrand hinauf. Hier treffen wir auch die zuvor bereits erwähnte Variante 1a, die vom Jungfernsprung herunter zieht.

Auf dem Radweg gehen wir nun – das Nordportal des Plabutschtunnels passierend – zwischen Berg und Bahn zur Straßengelstraße, welche uns zurück zum Ausgangspunkt am Hauptplatz in Gösting bringt.

Karte

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