Bergtour

Voralpenweg 04: Das Höllengebirge

Wir schreiben den 24. Juni 2020. Jener Tag, an dem ich die 412-tägige Schaffenspause am Voralpenweg 04 offiziell für beendet erkläre. Rund zwei Drittel des Weges von Wien nach Salzburg liegen bereits hinter mir, Zeit also, den Sack zuzumachen.

Der (erste) Corona-Lockdown ist mittlerweile den Lockerungen gewichen, einiges ist neu am Berg: Reservierungspflicht auf Hütten, der eigene Schlafsack ist mit dabei. Und mit dem Höllengebirge liegt eine besonders reizvolle Landschaft und das alpine Highlight am 04er vor mir. Also los!

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Rupertiweg 10A: Aus Inn wird Salzach

Um 7 Uhr früh öffnet der kleine Nahversorger im Ort seine Pforten. Gestern abend hatte ich noch ganz fest vor, dort als erster Kunde meinen Rucksack mit Wegzehrung zu füllen. Doch was, wenn ich eine halbe Stunde früher schon wach, munter und abmarschbereit bin?

Wieder wartet ein langer Wandertag – monoton und abwechslungsreich zugleich – auf mich. Und meine Begleitung wechselt heute auch…

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Rupertiweg 10A: Wieder am Damm

Nach einer kurzen Pause führt mich der Weg im Jänner wieder ins Innviertel um die Inn-/Salzachvariante des Rupertiwegs zu erkunden. Drei Wandertage sollen mich von Obernberg nach Ostermiething führen, wieder einmal in eine Gegend, wo ich als Steirer sonst nie hinkomme. Und siehe da, auch andere Bundesländer haben schöne Landschaften! 😉

Und wieder beginnt der Tag bevor er richtig begonnen hat…

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Rupertiweg 10A: Weiter als gedacht

Im Gegensatz zu gestern zeigt sich der Rupertiweg heute wirklich flach, viele Höhenmeter werden da nicht zusammen kommen. Von Schärding führt meine Route nach Obernberg, meist dem Flussufer folgend.

Schneller als gedacht geht es also heute voran. Das ist zum Glück nichts, was sich nicht durch eine spontan verlängerte Wegstrecke kompensieren lassen könnte…

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Rupertiweg 10A: Hügeliges Innviertel

Winterzeit ist Variantenzeit. Da kommen jene Wegteile dran, die bei der ersten Begehung eines Weitwanderweges links liegen gelassen wurden, weil man sich aus irgendeinem Grund für eine andere Wegvariante entschieden hat. Zumindest die im Flachland gelegenen Varianten sind dann ein ideales Programm für die nicht so warme Wanderzeit.

Nun also der Weitwanderweg 10A im Innviertel. Und: so flach ist das Land hier gar nicht.

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Voralpenweg 04: Alm-, Offen- und Traunsee

Eine Dreiseenwanderung, sozusagen als erstes Beschnuppern des Salzkammerguts, steht diesmal auf dem Wanderplan.

Die Anreise führt mich diesmal von Graz nach Selzthal und von dort weiter mit der Pyhrnbahn zum Bahnhof Steyrling. Bei der Fahrt über den Schoberpass schweift mein Blick aus dem Zugfenster über weiße Landschaften, was in mir Zweifel regt, ob ich mir ausreichend Gedanken über die Schneelage auf meiner Route gemacht habe (nämlich keine).

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Voralpenweg 04: Vom Enns- hinüber ins Steyrtal

Ausnahmsweise reise ich einmal von Wien an, nach dem Mittagessen im Railjet-Speisewagen bringt mich ein Regionalzug nach Ternberg, wo der Voralpenweg die Rudolfsbahn quert. Hier war vor einigen Wochen nach einem kurzen Sprint zum Bahnhof Schluss.

Verschnauft habe ich zwar inzwischen, aber trotzdem ist der heutige Tag ein eher kurzer, nur drei Stunden werde ich zur Grünburger Hütte unterwegs sein, wo mein reserviertes Lagerbett auf mich wartet.

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Salzsteigweg 09A: Variantenreiches Mühlviertel

Der Salzsteigweg war 2014 mein erster abgeschlossener Weitwanderweg. 18, über das Jahr verteilte Tage bin ich damals von der tschechischen an die slowenische Grenze gewandert. Trotzdem gibt es auf diesem Weg noch unbekannte Abschnitte, mancherorts kann nämlich aus mehreren Routenvarianten gewählt werden.

Und so ist es auch ‚ganz oben‘ im Mühlviertel. Anstatt auf kerzengerade nach Süden zu spazieren, streifen wir auf einem dreitägigen Bogen durch die weiten Hügellandschaften im Norden Oberösterreichs.

Einfach herrlich, aber lest selbst…