Tag 14: Downhill nach Grosuplje? #ansmeer

Der nette Wirt hat uns am Abend noch ein Frühstück gerichtet (mehr als wir jemals essen hätten können) und so kommen wir bereits vor 7 Uhr los.

Grundsätzlich sollte es heute bergab gehen…

Zuerst gehen wir von der Kirche auf einem schönen Wanderweg bergab, bis wir in einem Sattel eine Straße erreichen, der wir heute länger zu folgen haben. Lediglich ein Dorf wird auf Schotterstraßen umgangen.

Die Straße verläuft auf einem Höhenrücken, daher ist viel kleines Auf und Ab dabei, wir kommen aber schnell voran – und können endlich einmal die relativ straffen Wegweiserzeiten der Slowenen einhalten.

In Veliko Trebljevo gilt es wieder einmal einen Stempel einzuholen, das Hinweisschild an der Straße sehen wir, aber wo ist die Box mit Buch und Stempel?

Nach etwas Suche „finden“ wir ihn am Küchenfenster eines Wohnhauses… Es wird dem Besitzer wohl hoffentlich recht sein, dass wir da in seinem Garten herumstiefeln.

Am Ende des Ortes dürfen wir wieder von der Straße runter. Wir wandern über schöne Waldsteige dahin, zwischendurch stoßen wir auf ein kleines Markierungsproblem, welches uns die Gegend genauer erkunden lässt. Macht aber nix…

Nach einem erneuten kurzen Schotterstraßenabschnitt (wieder gibt’s eine unmarkierte Abzweigung, aber die Karte lässt uns nicht im Stich) beginnen wir den nächsten Gipfelaufstieg. Aussichtsreich wandern wir auf den Kucelj (748 m).

Oben steht ein Aussichtturm (?), den man aber nicht besteigen darf. Oder ist es nur eine Halterung für die slowenische Flagge? Jedenfalls ist es ein schöner Pausenplatz.

Über den weiteren Weg nach Grosuplje gibt es nicht viel zu sagen, vorwiegend bergab und fast ausschließlich auf der Straße – etwa zwei Stunden lang. Knapp vor ein Uhr sind wir dann endlich da und gönnen uns in einer Gostilna ein schmackhaftes (und günstiges) Mittagessen.

Morgen legen wir dann mal einen Pausen- und Waschtag ein. Daher haben wir ein Quartier (Goršič) ausgewählt, welches Laundry ganz oben auf der Liste der Services hat. Diesbezüglich tätigen wir aber einen kompletten Fehlgriff, das „Laundry service“ wäre nämlich ein mistake auf der Webseite, erklärt man uns. Immerhin bekommen wir die Adresse einer Reinigung, wo wir unser Wanderg’wand später noch hintragen.

Ach ja: der You-Are-Here-Knödel ist auch schon fleißig nach Süden gewandert.

So ein braver Weitwanderknödel…!



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