Arches NP

Landscape Arch
Landscape Arch

Die Vorfreude auf den Arches Nationalpark bei Moab war groß, denn diesen habe ich als Highlight der ’95er USA Reise in Erinnerung. Auch wenn uns damals ein Gewitter aus dem Park vertrieben hat und wir die meisten Bögen wieder einmal nicht gesehen haben.

Nachdem wir die Nationalparkbroschüre durchgeschaut hatten, hatte Werner auch schon einen Plan für den heutigen Tag: Alle Wanderungen im Park zu absolvieren. Klang vernünftig, ich musste nur mehr die Reihenfolge festlegen und habe mir gleich zu Beginn den längsten Weg ausgesucht.

Devil’s Garden Trail / Primitive Loop

Der Devil’s Garden Trail wartet (fast) zu Beginn mit einem Höhepunkt auf, dem sehr filigran wirkenden Landscape Arch (hier endete seinerzeit auch unsere Wanderung wegen dem Gewitter, das alle Wege in Sturzbäche verwandelte).

Der Weg bot überraschenderweise einige Möglichkeiten für Klettereinlagen – unglaublich, was da teilweise für Schuhwerk unterwegs war. Doch selbst im übervorsichtigen Amerika gab es zur Abschreckung nicht mehr als eine „Caution! Difficult Hiking“ Tafel. Nur für Geübte halt.

Navajo Arch (mit Christbaum?)
Navajo Arch (mit Christbaum?)
Partition Arch (die kleineren 50% davon)
Partition Arch (die kleineren 50% davon)
Double-O-Arch
Double-O-Arch
Double-O Arch (Rückseite)
Double-O Arch (Rückseite)

Viele Sandsteinbögen säumten den Weg – Landscape Arch, Navajo Arch, Partition Arch (der eigentlich aus zwei nebeneinanderliegenden Bögen besteht) und Double-O Arch, bei dem man den Fels auf zwei übereinanderliegenden Ebenen durchqueren kann.

Black Angel
Black Angel
Private Arch
Private Arch
Private Arch & Gert
Private Arch & Gert

Wendepunkt der Tour und gleichzeitig Rastplatz war beim Black Angel, einem Schatten spendendem Felsturm. Den Rückweg wählten wir über die „Primitive Loop“. Primitive deshalb, weil es hier eigentlich keinen Weg gibt, sondern nur Steinmännchen, welche die Wanderer über die Sandsteinfelsen leiten.

Wir hatten dann auch die Ehre, zwei Amerikanern die keinen „reasonable path“ finden konnten, den Weiterweg zu zeigen, bis wir sie bei einer kleinen Reibungskletterstelle (die man aber auch durch einen kleinen Tümpel umgehen hätte können) abhängen konnten.

Ein kleiner Abstecher zum Private Arch bot die Möglichkeit einen der vielen Bögen zu besteigen, diese Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Bevor wir nach gut vier Stunden Wüstenwanderung das Auto erreichten erledigten wir „der Vollständigkeit halber“ noch Tunnel Arch und Pine Tree Arch.

Seltsame Landschaft
Seltsame Landschaft
Tunnel Arch
Tunnel Arch
Pine Tree Arch
Pine Tree Arch

Sand Dune Arch & Broken Arch Trail

Nach ca. 500m Autofahrt, die wir uns hätten sparen können (aber hey, wir sind in den US of A) machten wir einen kurzen Abstecher (2 km round trip) zu zwei sehr versteckt liegenden Bögen.

Sand Dune Arch
Sand Dune Arch
Broken Arch
Broken Arch

Balanced Rock

Einfach nur genial… Und dankenswerterweise direkt an der Straße gelegen.

Balanced Rock
Balanced Rock

Windows Section

Ebenfalls nur ein kurzer Spaziergang, hier haben wir ’95 den Sonnenaufgang erlebt. Trotzdem war’s heute auch sehr nett.

Die North und South Windows
Die North und South Windows

Delicate Arch

„Best viewed at sunset“ versprach unsere Nationalparkbroschüre, also stand das Wahrzeichen des Staates Utah als letztes am Programm. Will man diesen Bogen aus der Nähe sehen und nicht nur vom „Viewpoint“ im Tal ist wieder ein längerer Ausflug einzuplanen.

Der sich aber als ausgesprochen lohnenswert herausgestellt hat, denn zum Schluss wartete – endlich – das Highlight des Tages:

Delicate Arch
Delicate Arch


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