Oisching, 1699m, noch nie gehört…

Wenn eine Gipfelrast langweilig wird…

Mehrmals mussten wir rutschger im Skype Chat ermahnen, „Sag net O…. zu uns!“, erst ein genaueres Hinsehen verriet, dass er Orotl und mich ja gar nicht unflätig beschimpfen wollte, sondern krampfhaft die Tour der beiden Nixtuer am letzten Wochenende auf den Oisching samt Geocache zu bewerben versuchte.

Na gut, mangels kreativer Alternativen haben Orotl, Werner und ich diesen Gipfel – von dem keiner von uns bis dato je gehört hat – heute ins Auge gefasst.

Werners Navi wollte uns gleich über Forststraßen auf den Gipfel führen, wenn ich nicht irgendwann ein Machtwort gesprochen hätte – „Der Graben isses!“ – wer weiss, wo wir gelandet wären. Irgendwann war aber der Parkplatz im Feistringgraben erreicht und wir begannen mit dem Aufstieg zur Oischingalm – durchaus steil und knackig, durch etwas Neuschnee auch anspruchsvoll. So überlasse ich Orotl gerne die Spurarbeit, für ihn gibt es heute anscheinend sowieso kein Halten…

Steiler Aufstieg, die erste
Steiler Aufstieg, die zweite
Die Oischingalm
Orotl, unser Punktegeier

Die Oischingalm erreichen wir flott, gleich geht’s weiter über die endlose Gipfelwiese, bis wir (Orotl) nach 1:35 Std. eine Plastikdose aus ihrem felsigen Versteck ziehen.

Doch bevor wir den Geocache erreichen wartet noch dieser demotivierende Aufstieg

Das Gipfelkreuz – gestiftet von der Böhler Schmiedetechnik – ist sehr massiv und gerade so groß bzw. klein, dass es geradezu einlädt, beklettert und anderweitig verziert zu werden.

Das Gipfelkreuz lädt ja wahrlich…
…zum Gipfelrasten ein
Wir bauen einen Schneemann…

Im Zuge des Schneemannbauens spielen sich dann auch dramatische Szenen ab: Orotl händigt mir nämlich sein geliebtes Pfeiferl aus – natürlich nur, um es dem Eismann weiterzureichen. Ich will die Chance nützen, es endlich über den Abgrund zu entsorgen (wenn schon die Mur nicht in Reichweite ist), doch unter massiver Gewaltandrohung hält er mich davon ab.

Orotl gerät plötzlich in moderate Panik, weil er…
…mir leichtsinniger Weise sein Pfeiferl „anvertraut“ hat

Nach langer Gipfelrast gehen wir zurück zur Oischingalm und von dort den netten Steig in Richtung Hackentörl.

Ein nettes Steigerl…
…führt rund um den Oisching

Am Weg dorthin – die Sonne zeigt sich auch endlich von ihrer wärmenden Seite – schieben wir noch eine zweite Rast auf einem Felsturm ein. Mit traumhaftem Panorama zum Hochschwab.

Aussicht zu Hochschwab & Co.
Die übliche Hupferei – meinereiner
Die übliche Hupferei – wernerseiner
Durch den Feistringgraben zurück zum Auto

Vom Hackentörl geht es dann durch den Feistringgraben zurück zum Startpunkt.

Danke liebe Nixtuer für diesen feinen Tourentipp, auf diesen Gipfel wären Orotl, Werner und ich wohl unser Lebtag nicht gegangen! Auch wenn er mit seinen 1699 m gerade um einen Meter zu kurz geraten ist. Aber dafür ist ja wohl das Gipfelkreuz da…



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