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Roadtrip durch die Hochsteiermark

Roadtrip durch die Hochsteiermark

Am Präbichl will man uns heute nicht haben. :(

Gut, das stimmt nicht ganz, aber zumindest befindet sich der alte Einser-Sessellift angesichts des nicht ganz lupenreinen Wetters heute nicht in Betrieb. Unser Einspruch nützt nichts: Ihr seid’s in den einzigen zwei Minuten hier in denen seit in der Früh die Sonne scheint! so der freundliche Liftwart.

Und da auf den Gipfeln der Wind bläst, nehmen wir auch davon Abstand, uns an den Aufstieg zu Fuß zu wagen. Doch zum Glück sind die Kilometer der Anfahrt nicht verloren, denn die Gegend wartet mit einigen Sehenswürdigkeiten auf. So unternehmen wir einen kleinen Roadtrip mit eingestreuten Spaziergängen.

Hüttenrallye am Zirbitzkogel

Hüttenrallye am Zirbitzkogel

Hans hat den steirischen Hütten seine Liebe erklärt, ist er nun dem Stubenhockertum verfallen? Nein, im Gegenteil, in ein hübsches Wanderbuch mit rotem Einband will er sie fassen. Daher lässt er sich diese Tour auf die 2396m hohe Zirbitze nicht ausreden.

Mein Anliegen dagegen ist die lange südliche Schulter des Zirbitzkogels. Aussichtsreiches dahinspazieren erhoffe ich mir dort und nebenbei lässt sich eine Lücke in einem Weitwanderweg schließen.

Das angesagte Prachtwetter lässt für unser beider Vorhaben das Beste nur erwarten.

Wild. Wandern? Soboth!

Wild. Wandern? Soboth!

Unter „Wild Wandern“ versteht man im Ort Soboth das freie, weglose Erkunden von unberührten Tälern und Schluchten.

Die Fotos im Wanderfolder erwecken den Eindruck, dass es sich dabei um gemütliches, aber wegloses Steigen über Felsblöcke am Ufer des Feistritzbachs handelt. Das Internet weiss dazu auch nicht wesentlich mehr.

Für uns Grund genug zu einer eigenen Erkundungsmission aufzubrechen. Und siehe da, der „Weg“ hält mehr als er verspricht…

Experiment: Wandern in der Stadt?

Experiment: Wandern in der Stadt?

Frage: Kann man in der Stadt sinnvoll wandern? Damit meine ich nicht Touren im umliegenden Grüngürtel sondern vom zentralen, urbanen Teil des Gemeindegebiets. Häuser. Straßen. Beton. Und so.

Einfach von A nach B zu marschieren ist natürlich keine große Kunst. Aber abgesehen davon, dass ich grundsätzlich gerne einen Fuß vor den anderen setze: Wie sieht es dabei mit Spaßfaktor und Naturerlebnis aus? Geht das?

Zur Lage der Nation.

Zur Lage der Nation.

In meiner Heimatstadt ist am Wochenende etwas schreckliches passiert. Auch die nicht-steirischen Leser dieses Blogs werden es mitbekommen haben.

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich hier in der einen oder anderen Form dazu Stellung nehmen soll. Es dann bleiben lassen, weil das ja hier nicht das Thema ist oder sein soll. Stattdessen einen weiteren bunten Wanderbericht vorbereitet.

Doch dieser muss warten.

Glitzerbiwak auf der Koralpe

Glitzerbiwak auf der Koralpe

Das lange Wochenende beschert uns keine lange Tour, aber für zwei kurze Mini-Auszeiten reicht es. Wegen des großen Erfolges auf der Aflenzer Staritzen stellen wir unser Zelt diesmal im Süden der Steiermark auf.

Der Zeltplatz steht von vornherein fest, die Glitzfelsen auf den östlichen Ausläufern des Großen Speikkogels sind ein mir vom Geocachen wohl bekannter Platz. Da will ich hin und jetzt muss dort eine Tour rundherum gebastelt werden.

Staritzen mit Schlaf!

Staritzen mit Schlaf!

Was haben wir uns in diesem Frühjahr über all die verregneten Wochenenden beklagt. Aprilwetter, weit in den Mai hinein! Wie zum Hohn wird es daraufhin mit einem Schlag so heiß, dass man zum Schlafen am Besten auf den Berg geht. Ja, gehen muss!

Das Zelt liegt ohnehin bereits wieder ein Jahr ungenutzt im Keller. Mit dem Vorsatz, wieder einmal einen aussichtsreichen Berg mit den Heringen zu akupunktieren gehen wir schon länger schwanger, aber: siehe oben…

Schlossklamm: Grünes Wasser, nasse Füße.

Schlossklamm: Grünes Wasser, nasse Füße.

An einem bewölkten Pfingstmontag darf es auch einmal ein Ausflug in einen engen Graben sein. Wobei es sich bei der Schlossklamm um einen Graben allererster Güte handelt!

Als Schlossklamm wird der untere Teil der Großen Raabklamm zwischen Jägerwirt und Buchbauersteg bezeichnet, über diesem Abschnitt thront Schloss Gutenberg. Durch die Klamm führt kein Pfad, den Weg über Steinblöcke, Felsbänder und gegebenenfalls auch quer durch das grüne Wasser muss sich jeder selbst suchen.