Angekommen!
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Eine ganze Alm für mich alleine! – #südwärts Tag 19

Drei Leute haben mir gestern und heute – ungefragt und unabhängig voneinander – gesagt, dass es bei der Brendlhütte einen jederzeit zugänglichen Raum zum Übernachten gibt.

Mittlerweile sitze ich bei der Hütte und lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Nachdem ich bereits an allen Türen gerüttelt habe, weiß ich: da hat man mir einen gewaltigen Bären aufgebunden…

Endlich oben, im Hintergrund der Ötscher
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Himmlische Veitsch! – #südwärts Tag 16

Die Befürchtung einer schlaflosen Nacht hat sich als unbegründet herausgestellt. Die Country-Musik dringt zwar bis in mein Zimmer, hält mich aber nicht davon ab, noch vor Ende des Konzerts einzuschlafen.

Somit bin ich pünktlich beim Frühstück und stehe knapp vor 8 Uhr wieder mit dem Rucksack vor der Tür. Wie schon gestern beschlossen, gehe ich nicht direkt vom Niederalpl auf die Hohe Veitsch sondern bleibe vorerst am Mariazellerweg und steuere die Rotsohlalm an.

Auf den Herrenböden, im Hintergrund die Hohe Veitsch
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Schnee von gestern – #südwärts Tag 15

Gleich vorweg: die Information, dass das Graf-Meran-Haus auf der Hohen Veitsch derzeit auch am Wochenende auf Gäste wartet, ist falsch. Da sollte der ÖTK mal die Informationen über seine Hütten aktualisieren.

in Mariazell hingehen schlafe ich erstaunlich gut. Da ich die Basilika direkt vor meinem Fenster stehen habe, war die Befürchtung nicht unberechtigt, dass mich ihr Geläut im Viertelstundenrhytmus aus dem Bett werfen wird.

Postkartenkitschidylle
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Steiermark! – #südwärts Tag 14

So, heute wird es erstmals ernst mit den Bergen. Endlich. Der höchste geplante Punkt des Tages ist die Mariazeller Gemeindealpe mit ca. 1600 m Seehöhe.

Da es ja bekanntlich gestern frisch geschneit hat, muss ich auch zwei vorzeitige Abstiegsmöglichkeiten (zum Zeller Rain sowie zum Erlaufsee) in Betracht ziehen.

Der Weg könnte auch ohne Schnee ganz nett sein.
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Ganz in weiß… – #südwärts Tag 13

Als ein gewisser Roy Black diese Zeilen 1966 durch die Hitparaden jagte, hatte er das Ötscherland wohl kaum vor Augen. Trotzdem muss ich mich 50 Jahre später mit diesem Ohrwurm hier durch den Aprilschnee plagen.

Der erste Blick aus dem Hüttenfenster offenbart eine Winterlandschaft, wie man sie sich zu Weihnachten nicht schöner wünschen könnte.