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Kein Freiblick am Freiberg

Kein Freiblick am Freiberg

Heute bin ich vorrangig als Chauffeur tätig und diese Aufgabe führt mich in den Raum Klagenfurt. Während meiner Stehzeit will ich natürlich die Kärntner Berge erkunden, gerüchteweise soll es ja hier auch schöne Gipfel geben.

Die Suche nach einem passenden Ziel erweist sich als gar nicht so einfach, schließlich erreicht mich mit dem Freiberg an der Nordseite der Karawanken der rettende Tourenvorschlag.

Vom Grünen See nach Leoben

Vom Grünen See nach Leoben

In meiner Kindheit ließ sich meine Oma am Muttertag gerne zum Grünen See ausführen. Für mich bedeutete das: lange Autofahrten, im Gasthaus sitzen, spazieren gehen. Langweilig!

Manche Dinge lernt man eben erst Jahrzehnte später zu schätzen, zu Recht ist der Grüne See der Tourismus­magnet dieser Region. Das smaragdgrüne Gewässer bei Tragöß am Ende des Lamingtals wird ausschließlich durch Schmelzwasser aus dem Hochschwab gespeist. Der Wasserstand kann somit übers Jahr stark schwanken, im späten Herbst trocknet der See oft gänzlich aus.

Der Muttertag im Mai ist daher ein guter Zeitpunkt, den Grünen See zu besuchen. Ganz schön clever, meine Oma!

2051m Hirzberg – 360° Einsamkeit

2051m Hirzberg – 360° Einsamkeit

Ruhe und Einsamkeit suchende Wanderer werden am Dachsteinplateau bestens bedient, die Nähe der Gipfelaspiranten und des Gletschertrubels sollten sie dabei jedoch tunlichst meiden. Aber ganz im Osten des weitläufigen Gebirgsstocks ragt ein von der Tourismusindustrie bisher vergessener Gipfel aus der kargen Landschaft.

Auf den 2051m hohen Hirzberg führen keine Wanderautobahnen, die gepunkteten Linien auf den Karten enden alle im Abseits. Dort, fernab jeder Menschenseele und doch umringt von einem großartigen Panorama werde ich heute mein Zelt aufstellen.

Auf der Flucht vor der Hitze

Auf der Flucht vor der Hitze

Eine Hitzewelle hat unser Land derzeit fest im Griff. Die Berührung jeglicher Gegenstände hat zwangswiese zur Folge, dass diese sofort an der Haut festkleben. Also ist es wieder einmal an der Zeit, die Nacht auf einem Berg zu verbringen. Die Wahl fällt auf die Kärntner Saualpe: kurze Anfahrt, kurzer Aufstieg und freie Sicht in alle Richtungen.

Aber das wichtigste: Auf einer Seehöhe von gut 2000 Metern erwarten wir uns natürlich deutliche Abkühlung. Doch bekanntlich soll man vorsichtig sein, was man sich wünscht…

Roadtrip durch die Hochsteiermark

Roadtrip durch die Hochsteiermark

Am Präbichl will man uns heute nicht haben. :(

Gut, das stimmt nicht ganz, aber zumindest befindet sich der alte Einser-Sessellift angesichts des nicht ganz lupenreinen Wetters heute nicht in Betrieb. Unser Einspruch nützt nichts: Ihr seid’s in den einzigen zwei Minuten hier in denen seit in der Früh die Sonne scheint! so der freundliche Liftwart.

Und da auf den Gipfeln der Wind bläst, nehmen wir auch davon Abstand, uns an den Aufstieg zu Fuß zu wagen. Doch zum Glück sind die Kilometer der Anfahrt nicht verloren, denn die Gegend wartet mit einigen Sehenswürdigkeiten auf. So unternehmen wir einen kleinen Roadtrip mit eingestreuten Spaziergängen.

Hüttenrallye am Zirbitzkogel

Hüttenrallye am Zirbitzkogel

Hans hat den steirischen Hütten seine Liebe erklärt, ist er nun dem Stubenhockertum verfallen? Nein, im Gegenteil, in ein hübsches Wanderbuch mit rotem Einband will er sie fassen. Daher lässt er sich diese Tour auf die 2396m hohe Zirbitze nicht ausreden.

Mein Anliegen dagegen ist die lange südliche Schulter des Zirbitzkogels. Aussichtsreiches dahinspazieren erhoffe ich mir dort und nebenbei lässt sich eine Lücke in einem Weitwanderweg schließen.

Das angesagte Prachtwetter lässt für unser beider Vorhaben das Beste nur erwarten.

Zur Lage der Nation.

Zur Lage der Nation.

In meiner Heimatstadt ist am Wochenende etwas schreckliches passiert. Auch die nicht-steirischen Leser dieses Blogs werden es mitbekommen haben.

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich hier in der einen oder anderen Form dazu Stellung nehmen soll. Es dann bleiben lassen, weil das ja hier nicht das Thema ist oder sein soll. Stattdessen einen weiteren bunten Wanderbericht vorbereitet.

Doch dieser muss warten.

Wild. Wandern? Soboth!

Wild. Wandern? Soboth!

Unter „Wild Wandern“ versteht man im Ort Soboth das freie, weglose Erkunden von unberührten Tälern und Schluchten.

Die Fotos im Wanderfolder erwecken den Eindruck, dass es sich dabei um gemütliches, aber wegloses Steigen über Felsblöcke am Ufer des Feistritzbachs handelt. Das Internet weiss dazu auch nicht wesentlich mehr.

Für uns Grund genug zu einer eigenen Erkundungsmission aufzubrechen. Und siehe da, der „Weg“ hält mehr als er verspricht…

Experiment: Wandern in der Stadt?

Experiment: Wandern in der Stadt?

Frage: Kann man in der Stadt sinnvoll wandern? Damit meine ich nicht Touren im umliegenden Grüngürtel sondern vom zentralen, urbanen Teil des Gemeindegebiets. Häuser. Straßen. Beton. Und so.

Einfach von A nach B zu marschieren ist natürlich keine große Kunst. Aber abgesehen davon, dass ich grundsätzlich gerne einen Fuß vor den anderen setze: Wie sieht es dabei mit Spaßfaktor und Naturerlebnis aus? Geht das?

Glitzerbiwak auf der Koralpe

Glitzerbiwak auf der Koralpe

Das lange Wochenende beschert uns keine lange Tour, aber für zwei kurze Mini-Auszeiten reicht es. Wegen des großen Erfolges auf der Aflenzer Staritzen stellen wir unser Zelt diesmal im Süden der Steiermark auf.

Der Zeltplatz steht von vornherein fest, die Glitzfelsen auf den östlichen Ausläufern des Großen Speikkogels sind ein mir vom Geocachen wohl bekannter Platz. Da will ich hin und jetzt muss dort eine Tour rundherum gebastelt werden.